Letzte Aktualisierung: 17. Mai 2018

Pressemitteilung

vbw: Ausbau digitaler Netze in Oberfranken auf gutem Weg / Dr. Engel: „Anforderungen der Unternehmen wachsen“

17.05.2018 - Kloster Banz

Im Rahmen eines Kongresses hat die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. anhand einer Studie den Ausbaustand der digitalen Netze in Oberfranken und Bayern vorgestellt sowie die Anforderungen der Unternehmen skizziert.

„Leistungsfähige und sichere digitale Netze sind das Rückgrat der Digitalisierung. Anwendungen wie Industrie 4.0, autonomes Fahren oder Tele-Medizin sind zwingend darauf angewiesen. Dabei müssen wir neben dem Festnetz auch an schnellen Mobilfunk, insbesondere den neuen 5G-Standard, denken“, erklärte Dr. Andreas Engel, Vorstandsmitglied der vbw Bezirksgruppe Oberfranken.

Im Flächenland Bayern wie in Oberfranken sieht die vbw große Fortschritte beim Breitbandausbau: Im bundesweiten Vergleich steht Bayern laut vbw gut da. Der Freistaat liegt bei der Versorgung von Haushalten mit schnellen Internetanschlüssen sowohl in seinen städtischen als auch ländlichen Regionen deutlich über dem deutschen Durchschnitt. Im Regierungsbezirk Oberfranken können rund 90 Prozent der Haushalte auf einen Anschluss mit 30 Megabit pro Sekunde zurückgreifen, für 79 Prozent der Haushalte stehen Anschlüsse mit bis zu 50 Megabit pro Sekunde zur Verfügung, 58 Prozent können sogar bis zu 100 Megabit pro Sekunde wählen.

„Auch das Mobilfunknetz hat an Qualität gewonnen. Jedoch finden sich vor allem abseits der Oberzentren Regionen, in denen Telefonie oder mobiler Datentransport nicht oder nur mit schlechtem Empfang möglich ist. Daran muss gearbeitet werden“, sagte Dr. Engel.

Mit der zunehmenden Digitalisierung wachsen auch die Anforderungen der Unternehmen: Fast die Hälfte der bayerischen Firmen erwartet laut vbw Studie, im Festnetz bis zum Jahr 2020 Bandbreiten von über 50 Megabit pro Sekunde zu benötigen, 14 Prozent rechnen mit über 100 Megabit pro Sekunde. 72 Prozent der Firmen geben an, auf mobile Technik und schnelle Datenverbindungen angewiesen zu sein.

„Bayern ist mit seiner Förderpolitik beim Netzausbau insgesamt auf dem richtigen Weg. Aber von einer flächendeckenden Versorgung mit mindestens 100 Megabit pro Sekunde geschweige denn einem flächendeckenden und bedarfsgerechten Glasfaser- und 5G-Netz sind wir noch entfernt. Daran muss weiter gearbeitet werden, damit der Standort attraktiv bleibt“, forderte Dr. Engel.


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