• Deutsch
    • English
    • Français

    Letzte Aktualisierung: 22. September 2015

    Pressemitteilung

    vbm verurteilt IG Metall-Aktionen gegen „Missbrauch“ von Werkverträgen in der Automobilindustrie / Werkverträge machen die bayerische M+E Industrie stark

    21.09.2015 - München

    „Die IG Metall-Kampagne gegen Werkverträge ist falsch. Werkverträge sind weder neu noch kritikwürdig. Sie sind seit mehr als einem Jahrhundert ein selbstverständlicher Teil unseres Wirtschaftslebens. Die Werkvertragsunternehmen sind gute Arbeitgeber, die zumeist der Metall- und Elektroindustrie selbst angehören oder Löhne zahlen, die an die Tariflöhne der jeweiligen Branche angelehnt sind. Die Kampagne richtet sich insbesondere gegen die Automobil- und Zulieferindustrie, die noch stärker als andere auf Arbeitsteilung und damit auf Fremdvergaben angewiesen ist. Gerade in der industriellen Produktion muss sich jeder auf das konzentrieren, was er am besten kann. Nur dadurch können Entwicklung und Fertigung so wettbewerbsfähig gestaltet werden, dass die Endprodukte weltweit Erfolg haben“, betonte Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer des vbm – Verband der Bayerischen Metall- und Elektro-Industrie e. V.

    Ein Großteil der industriellen Wertschöpfung wird nach wie vor durch den Hersteller des Produktes selbst erbracht. Die Zahl der Stammarbeitsplätze in der M+E Industrie steigt: In Bayern stieg sie im ersten Halbjahr 2015 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um etwa 2,5 Prozent auf über 800.000.

    Brossardt: „Werksvertragsnehmer haben gegenüber ihrem Vertragsarbeitgeber dieselben Rechte wie alle Arbeitnehmer in Deutschland. Von Missbrauch oder Lohndumping kann keine Rede sein. Mit den vorhandenen rechtlichen Bestimmungen besteht bereits heute ein verlässlicher Rechtsrahmen: Er muss konsequent umgesetzt werden.“

    Brossardt abschließend: „Einschränkungen von Werkverträgen wären Gift für die Wettbewerbsfähigkeit der Metall- und Elektroindustrie, dem Rückgrat der deutschen und bayerischen Industrie. Wer Werkverträge diskreditiert, redet Verlagerungen das Wort.“


    Drucken
    Ansprechpartner
    Ansprechpartner

    Katja Schlendorf-Elsäßer

    Geschäftsführerin ibw

    +49 (0)89-55178-371
    +49 (0)171-227 82 46
    +49 (0)89-55178-376
    Katja Schlendorf-Elsäßer
    Content Sharing
    Bitte loggen Sie sich ein, um den Einbettungs-Code für diese Seite zu erhalten.
    nach oben