Letzte Aktualisierung: 23. November 2017

Pressemitteilung

Zur Vorstellung der Medienstandortanalyse / vbw: Medienstandort Bayern hat großes Potenzial

23.11.2017 - München

„Die Zukunft der Medien ist mit der digitalen Transformation aufs Engste verknüpft. Um auch in Zukunft erfolgreich zu sein, müssen sich Medienunternehmen vernetzen – vor allem über den eigenen Tellerrand hinaus. Nur so können frühzeitig Trends erkannt und erfolgversprechende Kooperationen geschmiedet werden“, so Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V., zu den aktuellen Herausforderungen der Medienbranche.

Diese Vernetzung will die vbw weiter vorantreiben und mit ihrer Medienstandortanalyse, die heute im Rahmen des 6. vbw Medienkongresses in München vorgestellt wurde, neue Impulse geben. Die Analyse zeigt eine sehr gute Ausgangslage auf: Mit einem Gesamtumsatz von 12,7 Milliarden Euro im Jahr 2015 liegt der Medienstandort München mit großem Abstand vor den nationalen Konkurrenten Hamburg mit 7,9 Milliarden Euro und Berlin mit nur 6,5 Milliarden Euro. Gleichzeitig gilt es aber, den technologischen Vorsprung des Standorts Bayern besser zu nutzen: „Die Medienunternehmen müssen noch stärker als bisher mit Technologieunternehmen und mit der Wissenschaft kooperieren, um neue Wachstumspfade zu erschließen. Diese Verbindung zwischen Medien, Wissenschaft und Technologie muss Teil unserer Medienstandortmarke werden. Gerade im internationalen Wettbewerb müssen wir die Medientechnologie noch mehr als Chance be- und ergreifen“, forderte Brossardt.

Die vbw hat in den letzten Jahren ihr medienwirtschaftliches Engagement kontinuierlich ausgebaut – mit dem Ziel, den Medienstandort Bayern weiter zu stärken. Sie zählt zahlreiche Verbände der Medienwirtschaft zu ihren Mitgliedern, unterstützt das Mediennetzwerk Bayern als Mitglied und hat mit der Konferenz „GamifyCon“ ein eigenes Format speziell für die Games-Branche auf die Beine gestellt.

Zusätzlich dazu hat der von der vbw initiierte Zukunftsrat der Bayerischen Wirtschaft eine ganze Reihe von Handlungsempfehlungen erarbeitet, wie die Digitalisierung in Bayern erfolgreich umgesetzt werden kann. Ein Ergebnis ist das inzwischen gegründete Zentrum.Digitalisierung Bayern. Auch im neuen Masterplan der Staatsregierung „Bayern Digital II“ zum Ausbau der digitalen Infrastruktur werden Empfehlungen des Zukunftsrats aufgegriffen. „Das sind wichtige Schritte für einen international starken Medienstandort Bayern“, betonte Brossardt.


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Dr. Markus Meyer

Presse / Öffentlichkeitsarbeit

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