Letzte Aktualisierung: 28. Juli 2017

Pressemitteilung

Zum vbw Sommerempfang Niederbayern: vbw wirbt für Entlastung von Bürgern und Betrieben / Gaffal: „Bayern geht es gut und Niederbayern noch ein Stück weit besser.“

28.07.2017 - Landshut

Die Bezirksgruppe Niederbayern der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. hat zu ihrem ersten Sommerempfang auf Burg Trausnitz eingeladen. Im Rahmen dieser Veranstaltung betonte
vbw Präsident Alfred Gaffal: „Die bayerische Wirtschaft befindet sich in einer hervorragenden Verfassung. Die Geschäfte laufen gut in Deutschland und in Bayern, aber noch besser in Niederbayern.“

Die wachsende Wertschöpfung in Niederbayern spiegelt sich auch im Beschäftigungsniveau wider: Mit einer Arbeitslosenquote von lediglich 2,6 Prozent kann Niederbayern gemeinsam mit der Oberpfalz die niedrigsten Werte in Bayern vorweisen. Nicht hoch genug einzuschätzen sind laut Gaffal die Chancen für die jungen Menschen. Die Jugendarbeitslosigkeit in Bayern beträgt aktuell nur 1,9 Prozent. Gaffal unterstrich: „Wir sind der Jobmotor in Europa. Gemessen am breit verteilten Wohlstand und an der sozialen Sicherheit geht es den Menschen in Niederbayern so gut wie nie zuvor!“

Damit diese positive Entwicklung weitergeht, rief Gaffal die nächste Bundesregierung dazu auf, die Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandortes zu stärken: „Wenn wir in Zukunft auch noch erfolgreich sein wollen, müssen wir jetzt das Richtige tun“, betonte Gaffal. „Statt über Steuererhöhungen und noch mehr Umverteilung zu diskutieren, müssen Bürger und Betriebe entlastet werden. Insbesondere die kalte Progression und der Solidaritätszuschlag müssen weg. Es muss wieder mehr Netto vom Brutto bleiben.“ Gaffal forderte zudem ein „Update des deutschen Arbeitsrechts“. Die vbw setzt sich nachdrücklich für eine flexiblere Verteilung der Arbeitszeit ein – weg von einer täglichen hin zu einer wöchentlichen Betrachtung. „Man kann die Wirtschaft 4.0 nicht mit einem Arbeitsrecht 1.0 bewältigen“, so Gaffal.

Der Erfolg des Wirtschaftsstandorts Niederbayern hängt auch von der Umsetzung zentraler Infrastrukturprojekte ab. Gaffal machte klar: „Die B15 neu muss zügig fertiggestellt werden. Besonders dringlich sind außerdem die Fertigstellung der A94 zwischen München und Passau und der vollständige sechsspurige Ausbau der A3 zwischen Passau und Regensburg.“ Gaffal hob zudem hervor, wie wichtig auch für Niederbayern die Anbindung an die internationalen Märkte über den Luftverkehr ist. „Wir brauchen eine schnelle Schienenverbindung zum Flughafen München und dort die dritte Startbahn!“


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Dr. Markus Meyer

Presse / Öffentlichkeitsarbeit

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