Letzte Aktualisierung: 07. Dezember 2017

Pressemitteilung

Zum 4. deutsch-amerikanischen Datenschutztag / Brossardt: „Daten sind der Rohstoff des 21. Jahrhunderts – von gemeinsamen Spielregeln profitieren alle“

07.12.2017 - München

Die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. hat auf dem vierten deutsch-amerikanischen Datenschutztag die Bedeutung des Datenschutzes als Wirtschaftsfaktor in Zeiten der Digitalisierung betont. „Wir müssen die Chancender Digitalisierung nutzen. Daten sind der Rohstoff des 21. Jahrhunderts. Von gemeinsamen Regeln beim Datenschutz profitieren alle“, sagte vbw Haupt-
geschäftsführer Bertram Brossardt auf der gemeinsamen Veranstaltung der vbw mit dem US-General-
konsulat in München und dem Bayerischen Landesamt für Datenschutzaufsicht.

Die vbw machte deutlich, dass das Thema Datenschutz gerade vor dem Hintergrund des intensiven Handels, den Bayern mit den USA betreibt, von enormer Bedeutung ist. Die Vereinigten Staaten sind der größte Exportmarkt für den Freistaat. In den ersten neun Monaten 2017 lieferten bayerische Unternehmen Waren im Wert von rund 16,3 Milliarden Euro in die USA. Bei den bayerischen Importen liegen die USA an vierter Stelle. Der Freistaat bezog von Januar bis September 2017 Waren und Dienstleistungen im Wert von 8,8 Milliarden Euro aus den USA.

Die vbw begrüßte, dass die Unsicherheit für die Unternehmen beim Datentransfer in die USA durch den „EU-US Privacy Shield“ beendet wurde. „Die US-Behörden haben die erforderlichen Strukturen und Verfahren geschaffen, damit der Datenschutzschild ordnungsgemäß funktioniert. Es wurden neue Rechtsschutzinstrumente eingerichtet und die Zusammenarbeit mit den europäischen Datenschutz-
behörden intensiviert. Die Unternehmen haben damit verlässliche Regeln für einen Datentransfer in die USA. Darauf lässt sich aufbauen“, sagte Brossardt.

Die vbw betont, dass Datenschutz zwar wichtig und notwendig ist. „Wir warnen aber davor, den Datentransfer weiter zu erschweren. Unser Ziel ist der schlanke Staat, entsprechend dem System der Sozialen Marktwirtschaft. Folglich dürfen im Bereich des Datenschutzes keine zusätzlichen bürokratischen Hürden geschaffen werden“, sagte Brossardt.


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Presse / Öffentlichkeitsarbeit

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