Letzte Aktualisierung: 10. November 2017

Pressemitteilung

Zukunftsrat der Bayerischen Wirtschaft zeigt enorme Potenziale der Digitalisierung quer durch alle Branchen / Brossardt: „Digitales Planen und Bauen bringt Effizienzvorteile und Innovationen“

10.11.2017 - Nürnberg

Die Zukunft ist digital, quer durch alle Branchen – das ist das Ergebnis der Studie „Neue Wertschöpfung durch Digitalisierung“ der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V., die heute in Nürnberg vorgestellt und diskutiert wurde. Die Studie zeigt praxisnah, wo digitale Technik neue Wertschöpfung und Nutzen bringt. Der Zukunftsrat der Bayerischen Wirtschaft leitet daraus konkrete Handlungs-
empfehlungen
für Politik und Gesellschaft, Wirtschaft und Wissenschaft ab.

Hauptthema der Veranstaltung in Nürnberg waren die großen Potenziale der Digitalisierung für Planungs- und Bauwirtschaft. Von zentraler Bedeutung ist in diesem Zusammenhang die BIM-Methode (Building Information Modeling). Sie ermöglicht die komplette Virtualisierung von Gebäuden über den gesamten Lebenszyklus hinweg: Von der Planung über die Bauphase bis zu Betrieb und Rückbau. „Dauer, Kosten und Risiken eines Bauprojekts können mit einem solchen ‚digitalen Zwilling’ besser kontrolliert werden. Digitales Planen und Bauen mit BIM bringt Effizienzvorteile und Innovationen“, fasst vbw Hauptgeschäfts-
führer Bertram Brossardt zusammen.

Um die Verbreitung voranzutreiben fordert die vbw: „Der Staat als mit Abstand größter Bauherr sollte Vorreiter sein und BIM zum Standard für alle staatlichen Gebäude machen. Die verbindliche Einführung von BIM für Verkehrs-infrastrukturprojekte des Bundes bis 2020 ist ein erster wichtiger Schritt, weitere müssen folgen.“ Der Zukunftsrat empfiehlt außerdem die Einrichtung eines bayerischen Kompetenzzentrums für digitales Bauen, das das vorhandene Know-how bündelt. „Zentral ist auch, dass die deutschen Firmen auf nationaler und internationaler Ebene aktiv bei der Setzung von Standards mitwirken. Der Zukunftsrat empfiehlt die konsequente Umsetzung offener Standards und neutraler Schnittstellen, um einen ungehinderten Austausch zu ermöglichen“, betont der vbw Hauptgeschäftsführer. Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Digitalisierung insgesamt sind laut vbw leistungsfähige Breitband- und Mobilfunknetze. „Hier wird zwar schon einiges getan, die Anstrengungen müssen aber intensiviert werden. Denn im internationalen Vergleich haben wir noch Nachholbedarf“, sagt Brossardt.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.vbw-zukunftsrat.de


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Dirk Strittmatter

Presse / Öffentlichkeitsarbeit

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Dirk Strittmatter
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