Letzte Aktualisierung: 22. August 2017

Pressemitteilung

Zu neuen Zahlen des Statistischen Bundesamtes über die Verkehrsmittelwahl von Berufstätigen / vbw: Mehr Pendler sind aufs Auto angewiesen

22.08.2017 - München

Die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. warnt angesichts der neuesten Zahlen des Statistischen Bundesamtes über die Verkehrsmittelwahl von Berufstätigen erneut vor Fahrverboten. Laut des jüngsten Mikrozensus‘ nutzten im vergangenen Jahr 68 Prozent der Berufstätigen für ihren Arbeitsweg den PKW, während nur 14 Prozent regelmäßig mit öffentlichen Verkehrsmitteln zur Arbeit kamen. vbw Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt macht deutlich: „Das Auto bleibt das mit Abstand wichtigste Beförderungsmittel für Berufspendler. Fahrverbote wären Gift für die Beschäftigten und die Betriebe.“

Sogar auf Kurzstrecken lag der Anteil der PKW-Nutzer im Jahr 2016 bei 40 Prozent. Busse und Bahnen spielen mit nur 8 Prozent eine untergeordnete Rolle. Brossardt ruft die öffentliche Hand zu einer Förderung des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) auf: „Um die Luftreinhaltung in den Städten zu unterstützen, braucht es eine Stärkung emissionsarmer Beförderungsmittel im ÖPNV. Bund, Länder und Kommunen müssen hier mit gutem Beispiel vorangehen und mit Flottenumrüstungen sowie einer intelligenten Verkehrssteuerung Fortschritte erzielen. Was wir brauchen, sind Verbesserungen, keine Verbote. Dazu zählen auch die Software-Updates der Hersteller und deren Kaufanreize für neue Dieselfahrzeuge: Beide Maßnahmen senken Emissionen dauerhaft.“

Die vbw weist darauf hin, dass die Bedeutung der Mobilität weiter zugenommen hat. Der Anteil der Erwerbstätigen, die zwischen 30 und 60 Minuten zur Arbeit fahren, hat sich zwischen den Jahren 2000 und 2016 von 18 Prozent auf 22 Prozent erhöht. Brossardt dazu: „Die Zahlen sprechen eine klare Sprache: Die Beschäftigten sind auf ihr Auto angewiesen.“


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Dr. Markus Meyer

Presse / Öffentlichkeitsarbeit

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