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    Letzte Aktualisierung: 16. Oktober 2015

    Pressemitteilung

    Wirtschaft und Politik im Erfahrungsaustausch mit spanischen und bulgarischen Azubis über die Projekte career(BY) und career(me) / Brossardt: „Erfolgsmodelle zur Fachkräftesicherung in Bayern“

    16.10.2015 - München

    Unternehmensvertreter, Politiker sowie spanische und bulgarische Auszubildende trafen sich heute in der Hanns-Seidel-Stiftung, um sich über die dritte Staffel der Ausbildungsprojekte career(BY) und career(me) auszutauschen. Aus diesem Anlass erklärte Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer der bayerischen Metall- und Elektro-Arbeitgeber bayme vbm und der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V.: „Mit den Projekten career(BY) und career(me) unterstützen wir unsere Unternehmen dabei, ihren Fachkräftebedarf passgenau zu decken. Außerdem wird mittelfristig der spanische und bulgarische Arbeitsmarkt gestärkt, wenn Fachkräfte nach Jahren in Deutschland wieder in die Heimat zurückkehren und neues Know-how mitbringen. Die Projekte bieten also eine Win-Win-Situation für alle.“

    Konkret haben die Ausbildungsprojekte career(BY) und career(me) 70 jungen Erwachsenen aus Spanien und Bulgarien im Alter zwischen 18 und 27 Jahren die Chance eröffnet, zum 01. September 2015 in den Landkreisen Cham, Deggendorf, Nürnberger Land und Traunstein oder bayernweit in einem M+E Mitgliedsunternehmen eine Ausbildung zu beginnen und damit in einen qualifizierten Beruf einzusteigen.

    Brossardt weiter: „Wir gehörten mit der ersten Staffel dieser beiden Projekte deutschlandweit zu den ersten, die das Sonderprogramm MobiPro-EU zur Förderung der beruflichen Mobilität von ausbildungsinteressierten Jugendlichen aus Europa konkret umgesetzt und mit einem umfassenden Integrationskonzept verbunden haben. career(BY) und career(me) unterstützen die jungen Leute bestmöglich beim Einleben in Bayern. Das Praktikum vorab ist hilfreich, um die Ausbildungsanforderungen im Freistaat kennenzulernen. Ebenso notwendig sind die Sprachkurse schon vor Ausbildungsstart sowie projektbegleitend. Denn ohne ausreichende Sprachkenntnisse ist keine gesellschaftliche Teilhabe möglich. Zudem stehen den jungen Erwachsenen als Ansprechpartner vor Ort so genannte ‚Projektkümmerer‘ zur Verfügung, die bei Alltagsproblemen, wie zum Beispiel bei der Wohnungssuche, helfen.“

    Das Sonderprogramm MobiPro-EU verfolgt das Ziel, einen Beitrag zum Abbau der Jugendarbeitslosigkeit in Europa und zur Fachkräftesicherung in Deutschland zu leisten. Eine gezielte Förderung versetzt junge EU-Bürgerinnen und EU-Bürger in die Lage, außerhalb ihrer Herkunftsländer in Deutschland eine betriebliche Berufsausbildung erfolgreich abzuschließen. Das Programm wird aus Mitteln des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) gefördert.


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    Ulla Wolfshöfer

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