Letzte Aktualisierung: 21. Februar 2020

Pressemitteilung

Wirtschaft stellt zentrale Infrastrukturthemen für Oberfranken vor / Dr. Engel: „Weiterentwicklung der Infrastruktur von herausragender Bedeutung für Standort und Wettbewerbsfähigkeit“

21.02.2020 - Sonnefeld

Bei ihrer Veranstaltung „Infrastruktur – Prioritäten für Oberfranken“ hat die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. die Bedeutung einer bedarfsgerechten Weiterentwicklung der Infrastruktur für die Attraktivität und Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts betont. Zudem wurde ein Papier mit dem Entwicklungsbedarf auf den acht wichtigsten Infrastrukturfeldern vorgestellt. Dr. Andreas Engel, Mitglied des Vorstands der vbw Bezirksgruppe Oberfranken, stellte fest: „Die oberfränkische Infrastruktur hat wertvolle Stärken, die allerdings regelmäßig zu überprüfen und auszubauen sind, um die Position des Regierungsbezirks und seiner Unternehmen im globalen Wettbewerb zu sichern. Die Entwicklung der Infrastruktur bleibt eine Daueraufgabe.“ Für Oberfranken sind die Bereiche Mobilität, Bildungsinfrastruktur und digitale Netze von sehr hoher Relevanz.

Ein zentraler Schwerpunkt der Infrastrukturmaßnahmen liegt auf der bedarfsgerechten Entwicklung der Verkehrsnetze. „Neben dem zügigen Ausbau der B4 und der B303 sind Verbesserungen im Schienenverkehr durch die Weiterführung der Elektrifizierung von prioritärer Bedeutung. Zudem muss der ÖPNV in Oberfranken zu einem Gesamtverbund und in enger Verzahnung mit der Metropolregion Nürnberg entwickelt werden“, so Dr. Engel.

Auf der Agenda weit oben steht auch die Bildungsinfrastruktur. „Oberfranken trifft der demografische Wandel besonders stark. Um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken, ist es nötig, in enger Kooperation mit der Wirtschaft Ganztagesangebote der Schulen auszubauen, Berufsschulstandorte zu sichern und Studienangebote speziell in den MINT-Fächern zu entwickeln“, sagte Dr. Engel.

Die vbw fordert für Oberfranken zudem, die digitalen Netze flächendeckend zu stärken. In der Region haben rund 95 Prozent der Haushalte Zugang zu Anschlüssen mit 30 Mbit/s, 81 Prozent können bis zu 100 Mbit/s wählen. „Der Ausbau in derzeit noch schlechter versorgten Teilräumen Oberfrankens muss konsequent vorangetrieben werden“, betonte Dr. Engel und ergänzte: „Im digitalen Festnetz müssen bis 2020 flächendeckend mindestens 100 Mbit/s verfügbar sein. Der weitere Ausbau muss sich auf die Erschließung hin zu Glasfaser fokussieren. Dabei geht es prioritär um die bedarfsgerechte Anbindung von Unternehmen und wichtiger öffentlicher Infrastrukturen. Bis 2025 muss das 5G-Netz ausgebaut sein.“


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