Letzte Aktualisierung: 19. Februar 2020

Pressemitteilung

Wirtschaft stellt zentrale Infrastrukturthemen für Niederbayern vor / Pröckl: „Weiterentwicklung der Infrastruktur von herausragender Bedeutung für Standort und Wettbewerbsfähigkeit“

19.02.2020 - Deggendorf

Bei ihrer Veranstaltung „Infrastruktur – Prioritäten für Niederbayern“ hat die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. die Bedeutung einer bedarfsgerechten Weiterentwicklung der Infrastruktur für die Attraktivität und Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts betont. Zudem wurde ein Papier mit dem Entwicklungsbedarf auf den sieben wichtigsten Infrastrukturfeldern vorgestellt. Dr. Thomas Pröckl, Vorstandsvorsitzender der vbw Bezirksgruppe Niederbayern, stellte fest: „Die niederbayerische Infrastruktur hat wertvolle Stärken, die allerdings regelmäßig zu überprüfen und auszubauen sind, um die Position des Regierungsbezirks und seiner Unternehmen im globalen Wettbewerb zu sichern. Die Entwicklung der Infrastruktur bleibt eine Daueraufgabe.“ Für Niederbayern sind insbesondere die Bereiche Mobilität, digitale Netze und Gesundheitsinfrastruktur von sehr hoher Relevanz.

Ein zentraler Schwerpunkt der Infrastrukturmaßnahmen liegt auf der Mobilität. „Die in Teilen ländlich geprägte, exportorientierte Region ist wegen des erheblichen Transitverkehrs dringend auf ein hochleistungsfähiges Verkehrsnetz angewiesen“, betonte Pröckl. Straßenbauprojekte wie der rasche Ausbau der A3, der zweigleisige Ausbau der Schienenverbindung Plattling – Landshut und der Donauausbau zwischen Straubing und Vilshofen sind von prioritärer Bedeutung. Zudem muss der ÖPNV zu einem Gesamtverbund weiterentwickelt werden.

Auf der Agenda weit oben stehen auch die digitalen Netze. „In Niederbayern haben im bayernweiten Vergleich relativ wenige Haushalte Zugang zu schnellem Internet, aber der Ausbau macht deutliche Fortschritte. Wichtig ist nun, dass das 5G-Netz bis 2025 zügig ausgebaut wird“, erklärte Pröckl. Derzeit gibt es für rund 90 Prozent der Haushalte Anschlüsse mit bis zu 30 Mbit/s, 85 Prozent haben bis zu 50 Mbit/s zur Verfügung, 73,6 Prozent können bis zu 100 Mbit/s wählen.

Die vbw fordert für Niederbayern zudem eine sichere und hochwertige Gesundheitsversorgung. „Die Gesundheitswirtschaft kann der demografischen Herausforderung nur begegnen, wenn sie alle Marktchancen und Effizienzpotenziale nutzt, unter anderem durch eine stärkere Vernetzung von Medizin, Technologie, Gesundheit und Tourismus und so eine breite Versorgung in der Region absichert“, erklärte Pröckl.


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