Letzte Aktualisierung: 03. Juli 2018

Pressemitteilung

Wirtschaft formuliert Ziele für Infrastruktur in Unterfranken / Fieber: „Infrastruktur ist weit mehr als nur das Augenscheinliche“

02.07.2018 - Würzburg

Bei ihrer Veranstaltung „Infrastruktur für die Wirtschaft in Unterfranken“ hat die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. ein Papier mit acht zentralen Infrastrukturfeldern vorgestellt und den Ausbaustand bewertet. Wolfgang Fieber, Vorstandsvorsitzender der vbw Bezirksgruppe Unterfranken, stellte fest: „Unterfrankens Infrastruktur hat wertvolle Stärken, die allerdings regelmäßig zu überprüfen und auszubauen sind, um die Position des Regierungsbezirks und seiner Unternehmen zu sichern. Die Ent-
wicklung der Infrastruktur bleibt eine Daueraufgabe.“

Er betonte: „Infrastruktur ist mehr als das Offensichtliche: Gute Infrastruktur heißt nicht nur zuverlässige und leistungsfähige Verkehrs-, Kommunikations- und Energienetze, sondern auch eine effektive elektro-
nische Kommunalverwaltung, ein gutes Gesundheitssystem sowie hochklassige Bildungs- und Forsch-
ungsinstitutionen.“

Die vbw fordert für Unterfranken konkret den weiteren sechsspurigen Ausbau von A 3 und A 7 sowie den Aus- und Neubau der Bundesstraßen, wie beispielsweise die B 26, B26 n und die B 469. Außerdem seien weitere Verbesserungen im Schienenverkehr zwischen Hanau und Würzburg notwendig. Insgesamt müssen leistungsfähige regionale Verkehrsnetze, insbesondere bessere ÖPNV-Angebote, die wirtschaftlichen Perspektiven von Unternehmen in ländlichen Räumen sowie die Erreichbarkeit von Arbeitsplätzen und Bildungsangeboten absichern. „Einer vbw Studie zufolge beurteilen 58,1 Prozent der unterfränkischen Unternehmer die Straßenverkehrsinfrastruktur als gut oder sehr gut, was knapp sieben Prozentpunkte über dem bayerischen Durchschnitt liegt. Allerdings sehen auch 77,7 Prozent der Unter-
nehmer die Notwendigkeit für zusätzliche Investitionen“, sagte Fieber. Zudem muss laut vbw der Ausbau hoch leistungsfähiger Breitbandnetze, insbesondere in den schlechter versorgten Bereichen Unter-
frankens, konsequent vorangetrieben werden, um die wirtschaftliche Entwicklung ganz Unterfrankens abzusichern. Dies gilt für die kabelgebundenen wie für die mobilen Netze.

„Angesichts des demografischen Wandels in Unterfranken müssen Kinderbetreuungsmöglichkeiten, speziell für unter Dreijährige, auch abseits der großen Städte weiter ausgebaut und, ebenso wie Betreu-
ungsangebote für pflegebedürftige Angehörige
, regional konsequent mit den Unternehmen abgestimmt werden“, forderte Fieber.

Das Papier steht Ihnen untenstehend zum Download zur Verfügung.


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Ulla Wolfshöfer

Presse / Öffentlichkeitsarbeit

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