Letzte Aktualisierung: 24. Juli 2018

Pressemitteilung

Wirtschaft formuliert Ziele für Infrastruktur in Schwaben / Ziegelmeier: „Infrastruktur ist weit mehr als nur das Augenscheinliche“

24.07.2018 - Augsburg

Bei ihrer Veranstaltung „Infrastruktur für die Wirtschaft in Schwaben“ hat die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. ein Papier mit acht zentralen Infrastrukturfeldern vorgestellt und den Ausbaustand bewertet. Werner Ziegelmeier, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der vbw Bezirks-
gruppe Schwaben, stellte fest: „Schwabens Infrastruktur hat wertvolle Stärken, die allerdings regelmäßig zu überprüfen und auszubauen sind, um die Wettbewerbsfähigkeit des Regierungsbezirks und seiner Unternehmen zu sichern. Die Entwicklung der Infrastruktur bleibt eine Daueraufgabe.“

Er betonte: „Infrastruktur ist mehr als das Offensichtliche: Gute Infrastruktur heißt nicht nur zuverlässige und leistungsfähige Verkehrs-, Kommunikations- und Energienetze, sondern auch eine effektive elektro-
nische Kommunalverwaltung, ein gutes Gesundheitssystem sowie hochklassige Bildungs- und For-
schungsinstitutionen.“

Die vbw fordert für Schwaben konkret die vollständige Fertigstellung des 6-streifigen Ausbaus der Auto-
bahn A8 zwischen München und Ulm. Auf der Agenda bleiben jedoch weitere Projekte, wie zum Beispiel der Ausbau der A7 zwischen Hittistetten und der Anschlussstelle Illertissen oder die Ortsumfahrung Augs-
burg zur Entlastung der B17. „Einer vbw Studie zufolge beurteilen 54,3 Prozent der schwäbischen Unternehmer die Straßenverkehrsinfrastruktur als gut oder sehr gut, was leicht über dem bayerischen Durchschnitt liegt. Allerdings sehen auch 66,2 Prozent der Unternehmer die Notwendigkeit für zusätzliche Investitionen“, sagte Ziegelmeier. Insgesamt müssen leistungsfähige regionale Verkehrsnetze, insbeson-
dere bessere ÖPNV-Angebote, die wirtschaftlichen Perspektiven von Unternehmen in ländlichen Räumen sowie die Erreichbarkeit von Arbeitsplätzen und Bildungsangeboten absichern. Zudem muss laut vbw der Ausbau hoch leistungsfähiger Breitbandnetze, insbesondere in den schlechter versorgten Bereichen Schwabens, konsequent vorangetrieben werden, um die wirtschaftliche Entwicklung zu fördern. Dies gilt für die kabelgebundenen wie für die mobilen Netze.

„Angesichts des demografischen Wandels in Schwaben müssen Kinderbetreuungsmöglichkeiten, spe-
ziell für unter Dreijährige, auch abseits der großen Städte weiter ausgebaut und, ebenso wie Betreuungs-
angebote für pflegebedürftige Angehörige
, regional konsequent mit den Unternehmen abgestimmt werden“, forderte Ziegelmeier.

Das Papier steht im unteren Link zum Download zur Verfügung.


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Tobias Kochta

Presse / Öffentlichkeitsarbeit

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