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    Letzte Aktualisierung: 17. September 2015

    Pressemitteilung

    Vor der Griechenland-Wahl: vbw betont Bedeutung eines starken Euro / Brossardt: „Währung bringt enorme Vorteile für Bayern und Deutschland“

    17.09.2015 - München

    Im Vorfeld der Parlamentswahl in Griechenland am kommenden Sonntag hat die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. die ökonomische und politische Bedeutung eines starken Euro und einer stabilen Währungsunion betont. vbw Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt: „Die europäische Schuldenkrise der letzten Jahre hat die Eurogruppe belastet. Vor allem die Entwicklungen in und mit Griechenland haben die Eurozone vor eine Zerreißprobe gestellt. Es wurde deutlich, dass überbordende Staatsverschuldung und mangelnde internationale Wettbewerbsfähigkeit einzelner Staaten nicht nur für diese Länder ein Problem darstellen, sondern die gesamte Währungsunion in Gefahr bringen. Für einen dauerhaft stabilen Euro müssen die Mitgliedsstaaten eine solide Haushaltspolitik verfolgen und durch wachstums- und beschäftigungsfördernde Reformen ihre Wettbewerbsfähigkeit verbessern.“

    Die vbw fordert institutionelle Änderungen in der Währungsunion, die eine Stabilitätspolitik aller Mitgliedsstaaten sicherstellen. „Ziel muss es sein, künftig Krisen möglichst von vorneherein zu vermeiden. Daneben sind aber auch klare und transparente Regelungen von Nöten, die für einen geordneten Ablauf potenzieller neuer Krisenfälle sorgen“, so Brossardt.

    Nach Überzeugung der vbw steht die gemeinsame Währung nicht nur für ein friedliches, vereintes und politisch handlungsstarkes Europa. Sie bringt gerade exportorientierten Volkswirtschaften wie Bayern und Deutschland enorme Vorteile, von denen Unternehmen und Arbeitnehmer gleichermaßen profitieren. Brossardt: „Bayerische Unternehmen exportierten im Jahr 2014 Waren im Wert von 56,7 Milliarden Euro in die Staaten der Eurozone, das waren 33,6 Prozent aller bayerischen Ausfuhren. Vier der zehn größten Exportmärkte Bayerns sind Euro-Staaten. Der Anteil von Direktinvestitionen aus Staaten der Eurozone an allen ausländischen Direktinvestitionen in Bayern lag bei mehr als 60 Prozent. Ein starker Euro sorgt auch in Bayern für Wachstum, Beschäftigung und Wohlstand.“


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