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    Letzte Aktualisierung: 17. November 2015

    Pressemitteilung

    Vor 21. UN-Klimakonferenz: vbw sagt ja zum Klimaschutz, aber nicht auf Kosten der Wettbewerbsfähigkeit / Brossardt: „Zum Klimaschutz müssen alle beitragen“

    17.11.2015 - Brüssel

    Im Rahmen eines Parlamentarischen Abends der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. haben Vertreter der bayerischen Wirtschaft, des Freistaates Bayern sowie der Europäischen Kom­mission die zu erwartenden Ergebnisse der in zwei Wochen beginnenden 21. UN-Klimakonferenz diskutiert. vbw Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt betonte anlässlich der Veranstaltung: „Die deutsche und bayerische Wirtschaft stehen zum Klimaschutz und zum gesetzten Zwei-Grad-Ziel. Klimaschutz im Alleingang auf Kosten der Wettbewerbsfähigkeit unserer Unternehmen und der Zukunftsfähigkeit unseres Industrie- und Wirtschaftsstandortes darf es aber nicht geben.“ Die vbw fordert von der nächsten UN-Konferenz Klimagerechtigkeit. „Zum Klimaschutz müssen alle Staaten entsprechend ihrer Verantwortung bei­tragen. Das gilt auch für die Schwellenländer. Nur dann lässt sich das Zwei-Grad-Ziel erreichen“, so Brossardt.

    Trotz wachsender Wirtschaft und steigender Produktion sind die CO2-Emissio­nen in den letzten Jahrzehnten in keinem Land so stark zurückgegangen wie in Deutschland: 2014 waren es rund 27 Prozent weniger als 1990. Brossardt: „Wir setzen weltweit Maßstäbe im Klimaschutz, aber der Klimaschutz ist auch ein Kostenfaktor. Allein die öffentlichen Ausgaben wurden jährlich von 500 Mil­lionen 2005 bis heute auf zwei Milliarden vervierfacht. Für die Betriebe gehen Umrüstungen, Optimierungen und Effizienzsteigerungen in die Milliarden.“

    Brossardt mahnte auch in Richtung Berlin, die wirtschaftlichen Konsequenzen von Energie- und Klimapolitik stets im Blick zu haben: „In Deutschland haben die Strompreise eine kritische Höhe erreicht. Sie sind international nicht wett­bewerbsfähig, führen zur Abwanderung von Industrieunternehmen und zum Verlust von Arbeitsplätzen. Was die Strompreise treibt, sind staatlich veran­lasste Kosten zur Finanzierung der Energiewende. Diese müssen begrenzt und abgebaut werden.“ Um Wettbewerbsverzerrungen wenigstens innerhalb Europas abzubauen, setzt sich die vbw für einen EU-Binnenmarkt für Energie auf Basis einer europaweit abgestimmten Energie- und Klimapolitik ein.


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