Letzte Aktualisierung: 17. Oktober 2019

Pressemitteilung

Verbesserung der wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen erforderlich / Brossardt: „Tarifrunde 2020 für produktivitätsorientierte Lohnpolitik nutzen“

17.10.2019 - München

Die heute vorgestellte Herbstprojektion der Bundesregierung geht von einer schwachen Konjunkturentwicklung für die Zukunft aus. Dazu darf das prognostizierte Wachstum der Bundesregierung für 2020 in Höhe von 1,0 Prozent nicht überbewertet werden. „Das nächste Jahr hat vier Arbeitstage mehr als 2019. Bei einem Wachstumseffekt von ungefähr 0,1 Prozent des BIP pro Tag bedeutet dies keine wirkliche konjunkturelle Belebung, sondern eine Fortsetzung des Abschwungs im kommenden Jahr“, sagte Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V.

Bereits die führenden Wirtschaftsforschungsinstitute hatten in ihrer letzten Gemeinschaftsdiagnose vom Oktober 2019 ihre Wachstumsprognosen für die deutsche Wirtschaft in diesem und dem kommenden Jahr gesenkt.

„Aus der Herbstprojektion der Bundesregierung ergeben sich zwei zentrale Forderungen. Erstens ist die Bundesregierung in der Pflicht endlich klare wirtschaftspolitische Anreize in Form von Arbeitszeitflexibilität, Steuersenkungen und bürokratischen Entlastungen gegenüber den Unternehmen zu setzen. Zweitens brauchen wir eine neue lohnpolitische Weichenstellung, die sich eindeutig am Produktivitätsfortschritt orientiert und die enorme Kostenentwicklung der vergangenen Jahre hinter sich lässt“, so Brossardt.


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