Letzte Aktualisierung: 18. Juni 2019

Pressemitteilung

Umfrage zeigt Bedeutung von 3D-Technologien für die bayerische Industrie / Brossardt: „3D-Anwendungszentrum muss zügig kommen“

18.06.2019 - München

3D-Technologien werden bereits von einem Großteil der Unternehmen der bayerischen Metall- und Elektro-Industrie eingesetzt. Das hat eine Umfrage der bayerischen Metall- und Elektroarbeitgeber-Verbände bayme vbm ergeben, an der sich knapp 180 Unternehmen mit insgesamt über 350.000 Beschäftigten beteiligt haben. Danach nutzen 60 Prozent 3D-Visualisierungen, also die dreidimensionale Darstellung etwa von Produkten. Weitere 19 Prozent planen oder diskutieren den Einsatz. 3D-Simulation setzen 39 Prozent der befragten Firmen ein, dabei werden ganze Prozesse dreidimensional abgebildet. Weitere 23 Prozent erwägen den Einsatz. Augmented Reality – eine Technologie, bei der die reale Welt um digitale Informationen erweitert wird – nutzen sieben Prozent, 29 Prozent überlegen den Einsatz. Virtual Reality setzen bereits elf Prozent der Firmen ein, 24 Prozent planen oder diskutieren den Einsatz. Dabei „bewegt“ sich der Nutzer mittels eines speziellen Headsets gänzlich in virtuellen Räumen.

„Diese Zahlen zeigen: 3D-Technologie ist in der M+E Industrie bereits zu einem gewissen Grad angekommen und der Wunsch nach einem vertieften Einsatz ist groß. Das im Juni 2018 von der Staatsregierung angekündigte 3D-Anwendungszentrum muss zügig kommen“, betont Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer von bayme vbm und vbw – Vereinigung der bayerischen Wirtschaft e. V. Positiv bewerten die Verbände deshalb, dass für das Zentrum im bayerischen Haushalt bereits für 2019 Mittel vorgesehen sind, wenngleich das Volumen hinter den Erwartungen zurückgeblieben ist.

Die wichtigste Aufgabe des 3D-Anwendungszentrums ist aus Sicht der Unternehmen eine Information über die möglichen Einsatzgebiete – gut 78 Prozent der befragten M+E Firmen nennen dieses Thema in der Umfrage. 59 Prozent wünschen sich eine projektbezogene Beratung, 53 Prozent einen Erfahrungsaustausch.

„Mit dem geplanten Budget muss es jetzt an die Umsetzung eines Anwendungszentrums gehen, das sich an den Anforderungen der Unternehmen orientiert. Die eingestellten Mittel sollten schnellstmöglich bedarfsgerecht weiter aufgestockt werden“, so Brossardt.


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Presse / Öffentlichkeitsarbeit

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