Letzte Aktualisierung: 27. April 2018

Pressemitteilung

Tag der Arbeit: vbw fordert Realitäts-Check / Brossardt: „Dank starker Unternehmen Beschäftigung auf Rekordniveau“

27.04.2018 - München

Zum „Tag der Arbeit“ am 01. Mai ruft die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. die Gewerk-
schaften dazu auf, die positive Lage in Bayern und Deutschland nicht schlechtzureden und mittels eines Realitäts-Checks die Fakten zur Kenntnis zu nehmen.

„Die Erwerbstätigkeit in Bayern ist 2017 erneut gestiegen, um 1,8 Prozent auf 7,54 Millionen. Dank unserer starken Unternehmen liegt auch die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung mit rund 5,5 Millionen auf Rekordniveau. In weiten Teilen des Freistaats herrscht praktisch Vollbeschäftigung.
Mit einer Arbeitslosenquote in Bayern von 2,9 Prozent im April stehen alle Zeichen Richtung Vollbeschäftigung. Alle Beschäftigungsgruppen haben beste Aussichten am Arbeitsmarkt. Erfolge gibt es auch beim Abbau der Langzeit-arbeitslosigkeit. Die Beschäftigten haben zuletzt deutliche Lohnerhöhungen erhalten, die weit über dem Produktivitätsfortschritt liegen – zuletzt im öffentlichen Dienst und zu Jahresbeginn in der Metall- und Elektroindustrie mit einem Lohnplus von 4,3 Prozent,“ sagte vbw Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt.

Ein Realitäts-Check ist auch bei den von den Gewerkschaften immer wieder kritisierten befristeten Beschäftigungsverhältnissen notwendig: In Deutschland sind Festanstellungen die Regel. „90 Prozent der Beschäftigten haben unbefristete Jobs. In der Privatwirtschaft erhalten 60 Prozent der Neueingestellten sofort unbefristete Verträge, während dies im öffentlichen Dienst lediglich bei 40 Prozent und in der Wissenschaft nur bei 13 Prozent der Neueinstellungen der Fall ist“, erklärte Brossardt.

Ein Realitäts-Check ist auch beim Thema Entgeltgleichheit zwischen Männern und Frauen geboten.
„Die unbereinigte Lohnlücke, die die Gewerkschaften benennen, liefert keine seriöse Aussage über den Lohnunterschied zwischen Männern und Frauen. Für den sogenannten „Gender Pay Gap“ maßgeblich ist die bereinigte Lohnzahlungslücke, die nach Berechnung der wissenschaftlichen Institute zwischen 2,3 und 3,8 Prozent liegt. Dabei werden Faktoren wie Qualifikationsniveau und Erwerbsunterbrechungen, zum Beispiel wegen familiärer Verpflichtungen, berücksichtigt“, erklärte Brossardt und fügte hinzu: „Die Verbreiterung der Berufswahl sowie die bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf bleiben daher Daueraufgaben.“


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