Letzte Aktualisierung: 15. Januar 2020

Pressemitteilung

Studie: Wirtschaftsfreundliche Kommunen sind erfolgreicher / Brossardt: „Eigene Standortqualitäten bedarfsgerecht weiterentwickeln“

15.01.2020 - München

Kommunen mit guten Standortqualitäten sind wirtschaftlicherfolgreicher, als Kommunen, die diesbezüglich unterdurchschnittlich abschneiden. Das zeigt eine aktuelle Studie der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V., die vom Institut der Deutschen Wirtschaft Consult GmbH erstellt wurde. „Eine starkeWirtschaft steigert die Attraktivität der Kommune und umgekehrt genauso. Das gilt sowohl für Großstädte als auch für kleine Gemeinden im ländlichen Raum. Jede Kommune kann die eigene Standortqualität bedarfsgerecht weiterentwickeln, wenn sie die richtigenStellschrauben bedient“, kommentiert vbw Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt anlässlich des heutigen Kongresses „Starke Wirtschaft – Starke Kommune“ in München.

Zu den entscheidenden Faktoren der Arbeitsortqualität gehören insbesondere die Verkehrs- und die digitale Infrastruktur. Im Bereich der Wohnortqualität zahlen sich ein breites Bildungsangebot, Wohnraumverfügbarkeit, Betreuungsmöglichkeiten für Kinder und Pflegebedürftige, eine stabile Gesundheitsversorgung sowie Freizeit- und Vereinsaktivtäten aus. Im Bereich der Kommunalverwaltung punkten die Kommunen mit maßvollen Gewerbesteuerhebesätzen, einem guten Angebot von E-Government-Lösungen sowie mit Wirtschaftsfreundlichkeit. „Kommunale Standortattraktivität zahlt sich aus. Gute Werte bei den genannten Faktoren bringen Unternehmensansiedlungen und schlagen sich in überdurchschnittlich steigenden Einwohner- und Beschäftigungszahlen sowie einer höheren Kaufkraft nieder“, bilanziert Brossardt.

„Wir haben in Bayern ein ausgewogenesAngebot an kommunalen Standortqualitäten. Darauf dürfen wir uns aber nicht ausruhen. Städte und Gemeinden müssen sich kontinuierlich im Dialog mit Wirtschaft und Bürgern bedarfsgerecht weiterentwickeln. Der Maßstab einer gelungenen Kommunalpolitik ist eine wirtschaftsfreundliche Kommunalpolitik“, kommentiert Brossardt.


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Tobias Rademacher

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