Letzte Aktualisierung: 12. August 2019

Pressemitteilung

Soziale Marktwirtschaft verbindet Ökonomie, Ökologie und Soziales / Brossardt: „Nachhaltiger Dreiklang unverzichtbar“

12.08.2019 - München

Im Zuge der derzeitigen Nachhaltigkeitsdebatte verweist die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. auf die Unverzichtbarkeit eines nachhaltigen Dreiklangs aus Ökonomie, Ökologie und Sozialem. „Unser System derSozialen Marktwirtschaft hat alle drei Aspekte der Nachhaltigkeit im Blick. Die drei Ziele bedingen sich gegenseitig. Die Verfolgung ökologischer und sozialer Ziele darf nicht zu Lasten nachhaltigen Wirtschaftswachstums gehen, auch wenn wir derzeit teilweise eine Wachstumsmüdigkeit in der Gesellschaft erleben. Wirtschaftliches Wachstum ermöglicht überhaupt erst das Erreichen umwelt- und sozialpolitischer Ziele. Umgekehrt ist langfristiges Wirtschaftswachstum erst in einem intakten ökologischen und sozialen System möglich“, erklärt vbw Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt.

Mit ihrem aktuellen Positionspapier leistet die vbw ihren Beitrag zur derzeitigen Debatte. „Wirtschaftswachstum schafft die finanziellen Mittel für Maßnahmen des Umweltschutzes sowie für sozialpolitische Auf- und Ausgaben. Denn nur eine stabile und leistungsfähige Wirtschaft führt zu technologischen Innovationen für sozialen und ökologischen Fortschritt“, erläutert der vbw Hauptgeschäftsführer.

Von der Politik fordert die vbw, dass sie marktwirtschaftliche Instrumente anwendet, um die sozialen und ökologischen Nachhaltigkeitsziele zu erreichen. „Das kann beim Umweltschutz zum Beispiel der Handel mit Emissionszertifikaten sein. So wird sichergestellt, dass die marktwirtschaftlichen Mechanismen als Hebel für Klimaschutz genutzt werden“, mahnt Brossardt.

Auch die Verbraucher sieht die vbw in der Pflicht: „Nachhaltiges Wirtschaften wird wesentlich durch das Konsumverhalten beeinflusst, da Unternehmen ihr Angebot an der Nachfrage ausrichten. Wenn das Nachfrageverhalten der Verbraucher sich zum Beispiel nach umweltfreundlicheren sowie energie- und ressourcenschonender hergestellten Produkten verschiebt, dann werden sich Produkt- und Prozessinnovationssprünge ergeben und das Angebot weitet sich insgesamt aus“, so Brossardt.


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