Letzte Aktualisierung: 18. April 2019

Pressemitteilung

Rohstoffpreise nahezu auf Vorquartalsniveau / Brossardt: „Steigende Rohstoffpreise sind eine Belastung für die Unternehmen“

18.04.2019 - München

Der Rohstoffpreisindex der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. ist im Durchschnitt des ersten Quartals 2019 im Vergleich zum vierten Quartal 2018 leicht von 131,3 Punkten auf 131,2 Punkte gesunken. „Im Februar und März erhöhten sich die Rohstoffpreise allerdings wieder leicht. Ob dies eine dauerhafte Trendwende bei der Preisentwicklung ist, muss erst abgewartet werden. Klar ist aber, dass steigende Rohstoffpreise eine Belastung für die Unternehmen bedeuten – insbesondere in einer Phase der konjunkturellen Abschwächung“, bilanziert vbw Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt.

„Die Preise für Industriemetalle entwickelten sich im ersten Quartal 2019 differenziert: Während sich Blei und Eisenerz gegenüber den Monaten Oktober bis Dezember verteuerten, zeigten die Preise für Aluminium und Magnesium nach unten“, so Brossardt. Auch Stahlschrott verbilligte sich. Brossardt erklärt weiter: „Bei den Edelmetallen erhöhten sich die Preise gegenüber dem Vorquartal mehrheitlich. So verzeichneten Gold, Silber und Palladium einen Preisanstieg, die Platinpreise sanken hingegen leicht.“ Die Seltenen Erden bewegten sich auch zum Jahresbeginn weiterhin auf einem relativ konstanten Preisniveau. Im Quartalsvergleich zeigten sie nur leicht nach unten.

Entwicklung vbw Rohstoffpreisindex:

Q1/2018 Q2/2018 Q3/2018 Q4/2018 Q1/2019
144,4 146,0 133,4 131,3 131,2

Zur Berechnungsmethode: In den vbw Rohstoffpreisindex fließen die Weltmarktpreise von 42 Rohstoffarten ein, die für die bayerische Wirtschaft maßgeblich sind (Preise auf US-Dollar-Basis). Die Preise werden entsprechend des Importanteils des jeweiligen Rohstoffs nach Bayern gewichtet. Das heißt: Je größer der Anteil des entsprechenden Stoffs an den bayerischen Importen, desto stärker fließt er in die Indexberechnung mit ein. Basisjahr (Index = 100) ist das Jahr 2005. Die Rohölpreisentwicklung ist nicht berücksichtigt.


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Presse / Öffentlichkeitsarbeit

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