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    Letzte Aktualisierung: 27. Mai 2016

    Pressemitteilung

    Lage insgesamt gut, Probleme bleiben / Brossardt: „Anhaltende Investitionsschwäche hinterlässt deutliche Spuren“

    27.05.2016 - München

    Die bayerischen Unternehmen bewerten die wirtschaftliche Lage im Frühjahr 2016 insgesamt als gut, die Perspektiven für den weiteren Jahresverlauf sind verhalten optimistisch – es bleiben aber Probleme. Das ist das Ergebnis einer Umfrage der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V., die durch das Institut der deutschen Wirtschaft Köln durchgeführt wurde. „Bei genauerer Betrachtung der Umfrageergebnisse werden einige Schwachpunkte sichtbar. Die anhaltende Investitionsschwäche im In- und Ausland hinterlässt deutliche Spuren: Die für die bayerische Wirtschaft wichtige Investitionsgüter-Industrie bewertet die aktuelle Lage und die künftigen Perspektiven überwiegend negativ“, erklärt vbw Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt. „Problematisch ist außerdem die Ertragsentwicklung. Eine relative Mehrheit der Unternehmen berichtet von sinkenden Gewinnen und die Hoffnung auf steigende Erträge ist geringer als bei der Herbstumfrage.“

    Die Umfrage ergab bei knapp 37 Prozent der befragten Unternehmen in Bayern ein aktuell höheres Produktionsniveau als vor einem Jahr. Dagegen mussten gut 19 Prozent die Produktion drosseln. Dies ergibt einen positiven Saldo von +17,3 Prozentpunkten, der geringfügig höher ist als im Herbst 2015 (+16,2 Punkte) und höher als der Schnitt der Unternehmen der anderen westdeutschen Bundesländer (+15,2 Punkte). Die Produktionspläne für die nächsten Monate sind mit einem Saldo von +27,6 Prozentpunkten aufwärts gerichtet.

    Mit einem Saldo von nur +5,0 Punkten sind die Exporte schwach. Die Exporterwartungen der Unternehmen sanken auf einen Saldo von +10,4 Punkten.

    Die Investitionen sind auf mittlerem Niveau stabil: Gut 37 Prozent der bayerischen Firmen haben ihre Investitionstätigkeit in den ersten Monaten dieses Jahres erhöht, 17 Prozent haben weniger investiert. Der sich daraus ergebende Saldo von +20 Prozentpunkten liegt um einen Punkt höher als im Herbst. Im weiteren Jahresverlauf ist mit keiner nennenswerten Belebung zu rechnen.

    Die Beschäftigungsentwicklung hat etwas an Dynamik verloren. Knapp 33 Prozent der befragten bayerischen Unternehmen haben aktuell mehr Mitarbeiter als vor einem Jahr. 18,5 Prozent der Firmen mussten Stellen abbauen. Der Saldo von +14,2 Prozentpunkten liegt um 4,5 Punkte niedriger als im Herbst.


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