Letzte Aktualisierung: 04. Juni 2019

Pressemitteilung

Pressemitteilung zum Tag der Umwelt / Balance zwischen Ökonomie und Ökologie nötig

04.06.2019 - München

Anlässlich des Weltumwelttags am 5. Juni fordert die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. eine moderne Umweltpolitik. „Diese setzt vorrangig auf Kooperation, Kommunikation und Ausgleich zwischen den widerstreitenden Interessen statt auf Quoten, Verbote und Kontrollen. Sie beachtet die internationale Wettbewerbsfähigkeit der bayerischen Unternehmen. Deshalb darf es keine überzogenen Vorreiterrollen für Deutschland oder Bayern geben“, so vbw Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt.

Die bayerischen Unternehmen leisten bereits viel. So sind sie beispielgebend für umweltverträgliche Produkte und Produktion. „Umwelttechnik aus Bayern ist hochinnovativ, wachstumsstark und ihr Nutzen kann in den Anwendungsindustrien und Wirtschaftsbranchen demonstriert werden. Hier zeigt sich: wirtschaftlicher Erfolg und Umweltschutz sind kein Widerspruch“, betont Brossardt.

Nachhaltigkeit hat in vielen bayerischen Unternehmen eine lange Tradition. Sie ist aber nicht eindimensional: Ökonomische, ökologische und soziale Aspekte sind eng miteinander verknüpft. „Es gilt, gemeinsam mit der Wirtschaft nachhaltige Lösungen zu entwickeln. Besonders wichtig ist es, die Innovationsfähigkeit der Unternehmen zu fördern. Dazu gehört auch, ihnen genug ‚Luft zum Atmen‘ zu lassen, damit sie sich dynamisch entwickeln können“, so der vbw Hauptgeschäftsführer.

In Bayern ist hier bereits ein guter Weg eingeschlagen. Der 2015 von der Bayerischen Staatsregierung und der bayerischen Wirtschaft abgeschlossene Umweltpakt hat zum Ziel, Themen des betrieblichen Umweltschutzes weiter und dauerhaft zu vertiefen. Dabei sollen wichtige Zukunftsfragen gemeinsam angegangen werden, um damit die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen und den Umweltschutz nachhaltig voranzubringen.

Der Tag der Umwelt steht in diesem Jahr unter dem Motto „Insekten schützen – Vielfalt bewahren!“. Brossardt: „Die vbw unterstützt das Ziel, die biologische Vielfalt zu schützen und zu fördern sowie ihre Bestandteile nachhaltig zu nutzen. Dem freiwilligen, flexiblen und kooperativen Naturschutz ist dabei Vorrang einzuräumen. Neue rechtlich verbindliche Vorgaben sind in den meisten Fällen nicht notwendig.“


Drucken
Ansprechpartner
Ansprechpartner

Simon Peltzer

Presse / Öffentlichkeitsarbeit

+49 (0)89-551 78-376
Simon Peltzer
Content Sharing
Bitte loggen Sie sich ein, um den Einbettungs-Code für diese Seite zu erhalten.
nach oben