Letzte Aktualisierung: 21. Mai 2019

Pressemitteilung

Pressemitteilung zu vbw Kongress „100 Jahre Frauenwahlrecht“ / Wirtschaft braucht mehr weibliche Fach- und Führungskräfte

21.05.2019 - München

Auf ihrem Kongress „100 Jahre Frauenwahlrecht“ hat die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. mit Vertretern aus Politik, Jugendorganisationen und Gesellschaft die Bedeutung von Frauen für die Gesellschaft und die Wirtschaft betont. Eine gleichberechtigte Teilhabe von Frauen in der Gesellschaft muss selbstverständlich sein. Es gibt auch ökonomische Gründe dafür, Frauen in der Arbeitswelt zu stärken. „Wir brauchen mehr berufstätige Frauen, die den Standort Bayern und Deutschland mit ihren Kompetenzen nach vorne bringen. Wir brauchen mehr Teilhabe von Frauen in Politik und Wirtschaft. Daran müssen wir gemeinsam arbeiten“, so vbw Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt.

Die Stärkung von Frauen in der Arbeitswelt ist angesichts der drohenden Fachkräftelücke in Deutschland von 2,9 Millionen und in Bayern von 350.000 Personen im Jahr 2025 äußerst wichtig. Die Erwerbsbeteiligung von Frauen ist von 2010 bis 2017 deutschlandweit zwar auf 75,2 Prozent und bayernweit sogar auf 77,6 Prozent gestiegen. „Dennoch ist hier noch Luft nach oben. Denn wir hatten noch nie so viele gut ausgebildete Frauen wie heute. Insbesondere der Staat ist gefordert, eine bedarfsgerechte und qualitativ hochwertige Infrastruktur für Kinderbetreuung und Pflege zu schaffen und so die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu verbessern. Das ermöglicht beispielsweise weiblichen Teilzeitkräften die Aufstockung ihrer Arbeitszeit“, betonte Brossardt.

Der vbw Hauptgeschäftsführer weiter: „Oft sind es die Frauen, die den höheren Anteil der Betreuungsleistung erbringen. Daher müssen wir die traditionellen Rollenbilder hinterfragen. Wir müssen außerdem junge Frauen für bislang ‚typische‘ Männerberufe gewinnen – besonders im MINT-Bereich.“

Die vbw engagiert sich seit vielen Jahren, um Frauen zu unterstützen. „Wir haben eine ganze Reihe von Modellprojekten und Services für unsere Mitgliedsunternehmen aufgesetzt. Diese reichen von der besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf, wie zum Beispiel mit unserer ‚Plattform Betreuung‘, über Konzepte zur Karriereplanung für Frauen bis hin zu Projekten, um Mädchen und junge Frauen für technische Berufe zu begeistern. Zu nennen sind hier beispielhaft ‚Mädchen-für-Technik-Camps‘, ‚Forscherinnen-Camps‘ und unsere ‚Girls‘-Day-Akademie‘“, gibt Brossardt einen Überblick.


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Simon Peltzer

Presse / Öffentlichkeitsarbeit

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