Letzte Aktualisierung: 01. Dezember 2015

Pressemitteilung

Brossardt: „Bayern ist ein Magnet“ / vbw sieht Risiken für die Zukunft

01.12.2015 - München

Anlässlich der heute vorgestellten Arbeitsmarktzahlen der Bundesagentur für Arbeit für November zeigt sich die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. erfreut über die stabile Lage auf dem bayerischen Arbeitsmarkt: „Eine Arbeitslosenquote von 3,3 Prozent ist Ausdruck der starken Stellung der bayerischen Unternehmen im internationalen Wettbewerb. Bayern ist mit dem Rekordwert von 5,28 Millionen sozialversicherungspflichtigen Jobs ein Magnet für Unternehmen und Arbeitnehmer“, erklärte vbw Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt.

Die gute Lage zeigt sich darin, dass es in rund der Hälfte der Städte und Landkreise Vollbeschäftigung mit einer Arbeitslosenquote von unter drei Prozent gibt. Nach Brossardts Worten haben alle Beschäftigungsgruppen gute Chancen auf dem bayerischen Arbeitsmarkt: „Dies gilt ganz besonders für Frauen. Die Arbeitslosigkeit von Frauen ist im Vergleich zum Vorjahresmonat überdurchschnittlich deutlich, um 4,3 Prozent, zurückgegangen.“

„Es muss jetzt Anspruch von Politik und Wirtschaft bleiben, die exzellente Performance Bayerns auf dem Arbeitsmarkt trotz zahlreicher negativer Einflüsse dauerhaft zu behaupten“, sagte Brossardt. Zu den größten Herausforderungen zählt die vbw die konjunkturellen Risiken durch die unsichere weltpolitische Lage und die Integration vieler Flüchtlinge in den Arbeitsmarkt. „Gefahren bestehen aber auch durch falsche arbeitsmarktpolitische Weichenstellungen. Die Unternehmen wurden zuletzt durch den gesetzlichen Mindestlohn und das Rentenpaket erheblich belastet. Zusätzliche Regulierungen wie die vom Bundesarbeitsministerium geplante weitere Regulierung von Zeitarbeit und Werkverträgen würden sich negativ auf den Arbeitsmarkt auswirken, da wir gerade jetzt die Zeitarbeit als Brücke in den Arbeitsmarkt brauchen, und die beabsichtigte Regelung zu den Werkverträgen das Klima für neue Arbeitsplätze verschlechtern würde. Der Gesetzesentwurf passt einfach nicht in die Zeit“, so Brossardt.


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