Letzte Aktualisierung: 17. Mai 2019

Pressemitteilung

Nur geringes Ausfuhrplus im ersten Quartal 2019 / Brossardt: „Großes Fragezeichen vor weiterer Exportentwicklung“

17.05.2019 - München

Die Unternehmen im Freistaat konnten ihre Ausfuhren im ersten Quartal 2019 um 0,2 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum steigern, wie aus Zahlen des Statistischen Landesamts hervorgeht. „Dieses geringe Export-Wachstum zeigt: Die abkühlende Weltkonjunktur und die globalen Handelskrisen hinterlassen ihre Spuren im Außenhandel“, erklärt Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V.

Wichtigstes Exportland Bayerns waren auch im ersten Quartal 2019 die USA. „Erfreulich ist, dass die bayerischen Ausfuhren in die Vereinigten Staaten – nach einigen Dämpfern im vergangenen Jahr – nun im ersten Quartal um 3,3 Prozent zugelegt haben. Nach China, unserem zweitwichtigsten Exportmarkt, sind die Ausfuhren jedoch um 0,5 Prozent zurückgegangen“, so Brossardt. Österreich belegt bei Bayerns Exportpartnern Platz drei, die Ausfuhren dorthin wurden um 0,4 Prozent gesteigert. Ebenfalls zugelegt haben die Exporte in die EU-Länder (+2,5 Prozent) und die Euro-Länder (+2,3 Prozent).

„Die globalen Risiken bleiben weiter sehr hoch: Der Handelsstreit zwischen den Schwergewichten USA und China schwelt weiter, der Brexit ist nach wie vor ungeklärt, die Iran-Krise spitzt sich zu. Vor die weitere Exportentwicklung 2019 müssen wir deshalb ein großes Fragezeichen setzen“, ordnet Brossardt ein.

„Da die bayerische Industrie 56 Prozent ihrer Produktion exportiert, ist die Entwicklung des Außenhandels für die wirtschaftliche Prosperität des Freistaats von besonders großer Bedeutung“, so Brossardt.


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