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    Letzte Aktualisierung: 02. August 2016

    Pressemitteilung

    vbw erwartet keine Schwierigkeiten / Brossardt: „Betriebe finden für die Spiele in Rio einvernehmliche Lösungen“

    02.08.2016 - München

    Die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. erwartet dennoch keine Schwierigkeiten in den Betrieben. „Nach unserer Erfahrung wird das in den Unternehmen sehr pragmatisch gelöst und bei den Schichteinteilungen auf die jeweiligen Mitarbeiterinteressen geachtet. Gute einvernehmliche Regelungen stellen zudem oft sicher, dass interessierte Mitarbeiter auch im Betrieb mitverfolgen können, ob zum Beispiel Diskuswerfer Robert Harting oder Max Heß im Dreisprung Medaillen gewinnen, ohne dass der Produktionsablauf beeinträchtigt wird. Viele Betriebe haben dafür flexible betriebsinterne Regelungen geschaffen“, erklärt vbw Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt.

    Die vbw weist darauf hin, dass während der Olympischen Spiele grundsätzlich aber keine anderen Regeln im Betrieb gelten als sonst. Brossardt: „Mitarbeiter haben keinen Anspruch darauf, wegen wichtiger Übertragungen aus Rio von bestimmten Schichten ausgenommen zu werden oder die Olympischen Spiele während der Arbeitszeit im Fernsehen, im Radio oder im Internet mitzuverfolgen. Übertragungen dürfen allenfalls dann angehört bzw. angeschaut werden, wenn es mit der konkreten Art der Tätigkeit zu vereinbaren ist und der Arbeitsablauf sowie die Kollegen nicht gestört werden. Unsere Erfahrung zeigt aber, dass sich hier immer pragmatische Lösungen finden lassen. Das gemeinsame Erleben von sportlichen Entscheidungen leistet zudem einen Beitrag für ein gutes Betriebsklima.“

    Das Arbeitsrecht gilt also ganz normal weiter, und das heißt vor allem, dass die Arbeit pünktlich angetreten und der Arbeitsplatz nicht ohne Genehmigung verlassen werden darf. Und: „Es gibt auch kein ’Sonderurlaubsrecht’ für die Olympischen Spiele. Das heißt, der Urlaub muss mit den Urlaubsansprüchen anderer Arbeitnehmer abgestimmt sein und kann nicht gewährt werden, wenn dringende Firmenbelange entgegenstehen. Aber wie bei den Olympischen Spielen gilt auch hier: Gut geplant ist halb gewonnen“, erläutert Brossardt.


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