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    Letzte Aktualisierung: 26. November 2015

    Pressemitteilung

    Premierminister des Kosovo informiert über Investitionschancen für bayerische Unternehmen / Brossardt: „Investoren profitieren von attraktiven Standortbedingungen“

    26.11.2015 - München

    Auf einer Veranstaltung der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. hat der Premierminister des Kosovo, Isa Mustafa, über die Investitionschancen für bayerische Unternehmen in seinem Land informiert. Gemeinsam mit der Ministerin für Handel und Industrie, Hykmete Bajrami, dem Minister für Wirtschaftsentwicklung, Blerand Stavileci, und dem Arbeitsminister Arban Abrashi sprach Mustafa mit Vertretern der bayerischen Wirtschaft darüber, wie die Wirtschaftsbeziehungen zwischen dem Freistaat und dem Kosovo intensiviert werden können.

    Mit exportierten Waren von Bayern in den Kosovo im Wert von 37 Millionen Euro und importierten Gütern vom Kosovo nach Bayern im Wert von 1,7 Mil­lionen Euro im Jahr 2014 steht der Kosovo auf der Liste der wichtigsten Han­delspartnern Bayerns noch weit hinten. „Aktuell sind die Handelsbeziehungen zwischen Bayern und dem Kosovo überschaubar. Die Regierung arbeitet aber mit Nachdruck daran, die Attraktivität ihres Wirtschaftsstandorts zu verbessern. Von guten steuerlichen Rahmenbedingungen, einem flexiblen Arbeitsmarkt und der geplanten Vereinfachung von Verwaltungsvorschriften können auch bayerische Unternehmen profitieren“, betonte vbw Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt auf der Veranstaltung.

    Einen deutlichen Impuls für die wirtschaftliche Entwicklung des südosteuropäi­schen Landes erwartet Brossardt von dem Stabilisierungs- und Assoziations­abkommen, das die Europäische Union Ende Oktober 2015 mit dem Kosovo unterzeichnet hat. Der Vertrag soll vor allem die staatliche Verwaltung und die Rechtsstaatlichkeit stärken sowie das Wirtschaftswachstum im Kosovo fördern. „Wir gehen davon aus, dass nach der Unterzeichnung des Abkommens nun der Startschuss für einige größere Investitionsvorhaben fällt, die schon länger in der Planung waren. Einige dieser Projekte beispielsweise in den Bereichen Verkehrsinfrastruktur, Tourismus und Energieversorgung eröffnen bayerischen Unternehmen große Chancen. Weitere Potenziale sehen wir im IT-Sektor“, erklärte Brossardt.


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