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    Letzte Aktualisierung: 22. Februar 2016

    Pressemitteilung

    Neuer Exportrekord, aber extrem differenzierte Lage und deutlicher Rückgang bei Ausfuhren in Schwellenländer / Brossardt: „USA bleiben weiterhin Handelspartner Nummer eins“

    22.02.2016 - München

    Die Exporte bayerischer Unternehmen erreichten 2015 mit einem Wert von 178,9 Milliarden Euro ein neues Rekordniveau. Im Vergleich zum Vorjahr legten die Ausfuhren um 6,1 Prozent zu. „Diese positive Entwicklung wird aber durch eine extrem differenzierte Lage und die rückläufigen Zahlen vieler für die exportorientierte bayerische Industrie wichtiger Schwellenländer getrübt“, erklärt Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. Die Ausfuhren nach China sanken im Vergleich zu 2014 um 12,0 Prozent. Das Land ist dadurch auf der Liste der wichtigsten Handelspartner Bayerns von Platz zwei auf Platz drei zurückgefallen. Die Exporte nach Russland brachen mit -33,3 Prozent besonders stark ein. Die Ausfuhren nach Brasilien waren ebenfalls rückläufig
    (-11,3 Prozent).

    „Die USA bleiben mit Exporten im Wert von mehr als 22,7 Milliarden Euro Bayerns wichtigster Auslandsmarkt. Das deutliche Ausfuhrplus von 15,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr ist aber vor allem auf einen rechnerischen Wechselkurseffekt zurückzuführen. Bereinigt nahm das Exportvolumen um 5,9 Prozent zu. Die Zahlen untermauern, wie wichtig ein rascher Abschluss der Transatlantischen Handels- und Investitionspartnerschaft (TTIP) zwischen Europa und den USA ist“, so Brossardt. Das Vereinigte Königreich belegt mit 15,4 Milliarden Euro und einem Anteil von 8,7 Prozent Platz zwei der wichtigsten Handelspartner, im Jahr 2014 lag es noch auf Rang vier. Auf China mit 14,4 Milliarden Euro folgt Österreich auf Platz vier mit 13,8 Milliarden Euro.

    Nach Spanien (+15,9 Prozent), Italien (+6,1 Prozent) und Portugal (+6,0 Prozent) konnten im vergangenen Jahr wieder mehr bayerische Waren abgesetzt werden als 2014. „Das deutet auf einen weitere Erholungsprozess der südeuropäischen Euroländer hin“, so Brossardt. Mit -1,4 Prozent waren die Verkäufe bayerischer Waren nach Griechenland 2015 im Vergleich zu 2014 rückläufig. Insgesamt flossen 55,3 Prozent der Exporte Bayerns in die EU, in die Eurostaaten gingen 33,9 Prozent der bayerischen Ausfuhren.

    Die Importe stiegen insgesamt um 7,2 Prozent auf 161,3 Milliarden Euro. Das ergibt einen Außenhandelsüberschuss von 17,6 Milliarden Euro. Dieser fiel um 3,4 Prozent geringer aus als 2014.


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