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    Letzte Aktualisierung: 20. Oktober 2015

    Pressemitteilung

    Neuer Bericht zum Medienstandort Bayern 2015 / Brossardt: „,Digital Natives‘ müssen ,Digital Experts‘ werden“

    20.10.2015 - München

    Anlässlich der 29. Medientage München legt die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. ihren neuen Bericht „Medienstandort Bayern 2015 – Trends für die Weiterentwicklung der digitalen Medienwirtschaft“ vor. vbw Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt: „Die Medienwirtschaft gehört zu den Bereichen, in denen die Digitalisierung am weitesten fortgeschritten ist. Medien werden integraler Bestandteil vernetzter Lebenswelten. Dementsprechend konkurrieren Medienunternehmen zunehmend mit IT- und Technologiefirmen. Die Digitalisierung ist Treiberin für zukünftige Entwicklungen und Wachstum in der Branche. An der Frage, wie wir ihre Potenziale nutzen, entscheidet sich der Erfolg des Medienstandortes Bayern.“

    Die vbw empfiehlt in ihrem Bericht folgende Maßnahmen, die für die Medienpolitik künftig entscheidend sind:

    Technologiebezogene Förderprogramme des Freistaats auf Medienunternehmen ausweiten.

    Kooperationen zwischen Medienunternehmen und angrenzenden Branchen fördern.

    Ausbildungslandschaft analysieren und strukturieren, technisch orientierte Angebote ausbauen.

    Digitale Gründerkultur stärken, digitale StartUps fördern.

    Regulativen Rahmen (Urheber- und Leistungsschutzrechte, Datenschutz) für die Medienbranche verbessern.

    Kooperationsplattform im Zentrum Digitalisierung Bayern mit klarem Bezug zur Medienbranche einrichten.

    Brossardt zufolge gehört der Fachkräftemangel zu den Sorgenkindern in der Medienbranche. Das hat eine Umfrage unter Entscheidern aus der bayerischen Medienwirtschaft zu den Rahmenbedingungen am Standort gezeigt, die die vbw im Rahmen ihrer Analyse hat durchführen lassen. Brossardt: „Das gilt besonders für technologisch spezialisierte Fachkräfte. Handlungsbedarf sehen die Entscheider demzufolge in der Förderung der technologischen Kompetenz von Absolventen und Mitarbeitern. Die ,Digital Natives‘ drängen auf den Arbeitsmarkt. Wir müssen dafür Sorge tragen, dass sie auch ,Digital Experts‘ werden.“ Darüber hinaus sehen die Entscheider Verbesserungspotenzial in der Wertschätzung der Branche in der Öffentlichkeit.“


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    Konstanze Lueg

    Presse / Öffentlichkeitsarbeit

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