Letzte Aktualisierung: 01. Februar 2016

Pressemitteilung

Mobilitätskongress zur zukunftsgerechten Weiterentwicklung der Verkehrsinfrastruktur in Bayern / Integrierte Mobilität garantiert die lebensnotwendige Verknüpfung von Stadt und Land in Bayern

01.02.2016 - München

Unter dem Motto „Mobil in die Zukunft“ diskutierten heute Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Kommunen über eine leistungsstarke, moderne und zukunftsgerechte Verkehrsinfrastruktur im Frei­staat. Zentrale Themen des gemeinsamen Kongresses der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V., des Bayerischen Innenministeriums und des Bayerischen Bauindustrieverbands waren sowohl die aktuellen Anforderungen als auch die künftigen Bedarfe im Güter- und Personentransport. Dabei ging es auch um die Nutzung digitaler Technologien für das automatisierte Fahren und intelligente Leitsysteme sowie um zusätzliche Finanzierungsmöglichkeiten für Straßen, Schiene, Luft- und Wasserwege.

Bayerns Innen- und Verkehrsminister Joachim Herrmann: „Projekte mit großem verkehrlichen und verkehrswirtschaftlichen Nutzen müssen auch wei­terhin intensiv vorangetrieben werden. Ich setze mich deshalb auch tatkräftig ein, für solche Projekte Baurecht zu schaffen. Wir haben bisher in Bayern eine Bilanz, die sich sehen lassen kann. Die A 8 zwischen München und Ulm ist ein gutes Beispiel. Die Strecke ist nun sechsspurig, Verkehrsfreigabe war im Sep­tember 2015. Und auch auf der Schiene können wir uns sehen lassen. Die Strecke Nürnberg – Erfurt – Berlin wird Ende 2017 in Betrieb genommen. Eine gute Verkehrsinfrastruktur ist Voraussetzung für eine gut funktionierende Wirt­schaft – sie in Bayern auf höchstem Niveau zu halten, hat für mich oberste Priorität.“

vbw Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt betont: „Effiziente und sichere Verkehrswege sind die Lebensadern unserer arbeitsteiligen Volkswirtschaft, Infrastruktur als Basis für Mobilität der Treiber für Wohlstand und Entwicklung. Über Jahrzehnte haben wir von unserer gut funktionierenden Infrastruktur gelebt, sind aber nie den Bedarfen beim Ausbau hinterhergekommen. Jetzt stehen wir vor neuen Herausforderungen durch steigende Internationalisierung und stark wachsende Individualisierung, alles getrieben durch Digitalisierung, die alle Prozesse beschleunigt. Um diese Herausforderungen zu meistern, brauchen wir dauerhaft höhere Investitionen in die Verkehrsinfrastruktur, die digitale Vernetzung aller Verkehrsträger, Bayern als Leitregion für autonomes Fahren und die Umsetzung von Schlüsselprojekten, wie die dritte Start- und Landebahn am Münchner Flughafen, den Ausbau der Autobahn A 3 von Nürnberg Richtung Passau sowie der Bundesstraße B15neu.

Für Josef Geiger, Präsident des Bayerischen Bauindustrieverbandes, ist ein Mobilitätskonzept, das in ganz Bayern Arbeiten, Wohnen, Bilden, Versorgen und Erholen gleichwertig garantiert, ein wesentlicher Erfolgsfaktor für die Errei­chung des Ziels „gleichwertige Lebensverhältnisse und Arbeitsbedingungen in ganz Bayern, in Stadt und Land“, das seit Herbst 2013 Bestandteil der Bayeri­schen Verfassung ist. Unser Konzept Bayern Mobilität 2030 fordert, so Geiger, für das bayerische Verkehrssystem ein umfassendes, alle Verkehrsträger inte­grierendes Konzept zu erarbeiten und umzusetzen. „Nur so besteht überhaupt die Chance, das Verfassungsziel Gleichwertige Lebensverhältnisse zu erreichen.“


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