Letzte Aktualisierung: 28. Juli 2017

Pressemitteilung

Kooperationsveranstaltung von vbw und BR „Protektionismus statt Freihandel – wohin steuern die USA?“ / vbw wirbt für freien Handel

28.07.2017 - München

Die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. tritt entschlossen für Wettbewerb und freien Handel ein. Sie betont die Wichtigkeit von weiterhin engen Beziehungen Bayerns mit den USA. „Die Vereinigten Staaten sind mit einem Handelsvolumen von über 32 Milliarden Euro der wichtigste Handelspartner Bayerns. Im Jahr 2016 exportierten bayerische Unternehmen Waren im Wert von 20,5 Milliarden Euro in die USA. Das waren 11,2 Prozent der gesamten bayerischen Exporte – Platz 1 vor
China und Großbritannien. Bei den Importen liegen die USA mit sieben Prozent auf Rang drei der wichtigsten Lieferländer Bayerns“, erklärte vbw Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt in einer Diskussionsrunde im Rahmen einer Kooperationsveranstaltung der vbw mit dem Bayerischen Rundfunk.

Brossardt betonte die Bedeutung der USA als Investitionsstandort. „In den Vereinigten Staaten gibt es rund 4.700 Unternehmen mit deutscher Beteiligung. Sie schaffen dort etwa 810.000 Arbeitsplätze und erwirtschaften einen Umsatz von 479 Milliarden Euro. Die USA würden durch Protektionismusmehr verlieren als gewinnen.“

Brossardt wies daher auch die Kritik am deutschen Handelsbilanzüberschuss zurück: „Die Stärke Deutschlands ist Ausdruck der Wettbewerbsfähigkeit unserer Unternehmen und der erfolgreichen Strukturreformen. Über 80 Prozent der deutschen Exporte in die USA sind Vorleistungen und Investitionsgüter, die in den USA weiterverarbeitet werden. Die Vereinigten Staaten profitieren von deutschen Investitionen und Gütern.“

Die vbw unterstreicht, dass Bayern mit den USA eine gemeinsame Geschichte und gemeinsame Werte teilt. „Unsere transatlantische Partnerschaft ist es wert, bewahrt zu werden. Dafür wird sich die bayerische Wirtschaft auch künftig mit Nachdruck einsetzen.“

Hinweis:
Eine Aufzeichnung der Diskussion wird am 05. August um 22:30 Uhr in der „Denkzeit“ auf ARD-alpha ausgestrahlt.


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Andreas Ebersperger

Presse / Öffentlichkeitsarbeit

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