Letzte Aktualisierung: 08. September 2016

Pressemitteilung

Kooperationsveranstaltung von vbw und BR „Hände weg vom Lenkrad – Autonomes Fahren: Eine Herausforderung für Industrie und Fahrer“ / Brossardt: „Automatisiertes Fahren ist große Chance für den Wirtschaftsstandort Deutschland“

07.09.2016 - München

Die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. sieht im automatisierten Fahren eine große Chance für den Wirtschaftsstandort Bayern und Deutschland. „Das Auto der Zukunft wird grundlegend anders sein als heutige Fahrzeuge. Die Unternehmen befinden sich inmitten einer gewaltigen Entwicklungsarbeit. Es ist essenziell, dass Deutschland seine Technologieführerschaft im Automobilbau behält und die heimischen Hersteller und Zulieferer ihre weltweite Spitzenstellung im Fahrzeugbau verteidigen. Das gilt besonders für den Automobilstandort Bayern, an dem gut ein Viertel der gesamten industriellen Wertschöpfung Bayerns hängt“, erklärte vbw Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt auf einer gemeinsamen Veranstaltung der vbw mit dem Bayerischen Rundfunk.

Brossardt diskutierte das Thema „Autonomes Fahren“ im Haus der Bayerischen Wirtschaft mit Marion Jungbluth, Leiterin des Teams Mobilität und Reisen der Verbraucherzentrale Bundesverband, Lennart S. Lutz von der Forschungsstelle Robotrecht an der Universität Würzburg und Alexander Klotz, Director of R&D Interior Electronics Solutions bei Continental.

Der Weg zum Erfolg beim automatisierten Fahren führt über technische und juristische Herausforderungen, die es vorab zu lösen gilt. Neben passender rechtlicher Rahmenbedingungen nannte Brossardt die Ertüchtigung der Infrastruktur als einen Schwerpunkt. „Für die erste Generation des hoch automatisierten Fahrens werden verlässlich lesbare Fahrbahnmarkierungen ausreichen. In der zweiten Generation brauchen wir eine durchgängige Abdeckung mit Mobilfunknetzen, um einen hohen Datenfluss zwischen den Fahrzeugen und der Straße zu garantieren. In der Endstufe des voll automatisierten beziehungsweise autonomen Fahrens müssen die digitalen Verkehrsinformationen übergreifend so vernetzt sein, dass konstant präzise Positionsbestimmungen in Echtzeit möglich sind. Mittelfristig brauchen wir dazu ein flächendeckendes 5G-Netz“, so Brossardt.

Hinweis:Eine Aufzeichnung der Diskussion wird am 24. September um 22:30 Uhr in der „Denkzeit“ auf ARD-alpha ausgestrahlt.


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