Letzte Aktualisierung: 24. August 2016

Pressemitteilung

Wettbewerbsfähigkeit durch Big-Data-Technologien ausbauen / Gaffal: „Jedes Unternehmen braucht eine eigene Datenstrategie“

24.08.2016 - München

Auf Basis der Studie der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. „Big Data im Freistaat Bayern – Chancen und Herausforderungen“ hat der Zukunftsrat der Bayerischen Wirtschaft konkrete Handlungsempfehlungen formuliert, wie der Freistaat die großen Potenziale im Bereich Big Data bestmöglich nutzen kann. Diese umfassen strategische Empfehlungen, Empfehlungen für Unternehmen, für den Standort Bayern und die Gestaltung des Rechtsrahmens.

Zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit empfiehlt der Zukunftsrat den bayerischen Unternehmen, ihre individuellen Chancen durch Big Data zu prüfen und eine firmenspezifische Datenstrategie zu entwickeln. Alfred Gaffal, vbw Präsident und Vorsitzender des Zukunftsrats, erläutert: „Im Kern geht es um die Frage: Welche unternehmerischen Ziele können mit welchen Daten und welchen neuen Methoden erreicht werden? Dazu muss sich ein Unternehmen einen Überblick über die vorhandenen Daten verschaffen und abschätzen, wie dieses Informationsmaterial genutzt werden kann. Beispielsweise kann die automatisierte parallele Analyse von Daten aus verschiedenen Quellen sehr viel schneller Unregelmäßigkeiten oder mögliche Risiken aufdecken als ein Mensch mit herkömmlicher Technik. Das ermöglicht vorausschauendes Handeln und ein viel besseres Risikomanagement.“

Unabhängig von der konkreten Nutzung von speziellen Big-Data-Anwendungen müssen Unternehmen nach Überzeugung des Zukunftsrats ihr datenspezifisches Wissen verbreitern. „Das schließt Kenntnisse zu Datensicherheit und Datenschutz sowie über Methoden der Datenverwertung ein. Der Aufbau dieses Know-hows sollte nicht nur auf Fachebene erfolgen, sondern gerade auch auf Entscheiderebene“, so Gaffal.

Der Zukunftsrat fordert Wirtschaftsorganisationen dazu auf, Unternehmen dabei zu unterstützen, die Potenziale von Big Data zu erkennen und auszuschöpfen. „Gerade der Mittelstand braucht Entscheidungshilfen und Tools wie Leitfäden, Vertragsmuster oder Unterstützung bei der Aus- und Weiterbildung. Die vbw und die bayerischen Metall- und Elektro-Arbeitgeber bayme vbm bieten ihren Mitgliedern konkrete Hilfestellung zu diesem Thema“, betont Gaffal.


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