Letzte Aktualisierung: 20. September 2017

Pressemitteilung

Handlungsempfehlungen des Zukunftsrats der Bayerischen Wirtschaft – Teil 3: Frischer Wind durch Start-ups

20.09.2017 - München

Auf Basis der Studie der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. „Neue Wertschöpfung durch Digitalisierung“ hat der Zukunftsrat der Bayerischen Wirtschaft konkrete Handlungsempfehlungen formuliert, wie der Freistaat und die Unternehmen die großen Potenziale der Digitalisierung nutzen können.

„Die Digitalisierung ermöglicht neuen Firmen den Markteintritt. Das kann frischen Wind in bestehende Branchen bringen, ganz neue Angebote schaffen oder auch zu disruptiven Veränderungen führen. Deshalb ist es für etablierte Unternehmen wichtig, Start-ups in den Fokus zu nehmen“, sagt Alfred Gaffal, Präsident der vbw und Zukunftsratsvorsitzender.

Die Handlungsempfehlungen des Zukunftsrats sehen hier vor allem zwei Facetten: Auf der einen Seite müssen Unternehmen das eigene Geschäftsmodell regelmäßig analysieren und hinterfragen, ob es gegebenenfalls ersetzt werden kann. Auf der anderen Seite gilt es, die Entwicklungen am Markt und insbesondere das Aufkommen neuer Unternehmen und Angebote im Blick zu behalten. „Firmen sollten die Aktivitäten von Start-ups beobachten, auch um frühzeitig geeignete Kooperationspartner zu finden oder Gründer in den eigenen Betrieb zu holen“, erklärt Gaffal.

Entsprechende Brancheninitiativen sieht der Zukunftsrat positiv, etwa wenn sich mehrere Unternehmen zusammentun um Start-ups in so genannten Accelerators gezielt zu fördern und so mit ihnen in Kontakt zu kommen. Während es hier im IT- und Versicherungsbereich bereits gute Beispiele gibt, besteht bei ähnlichen Angeboten im Industriebereich laut Zukunftsrat noch Nachholbedarf.

Der Zukunftsrat fordert zudem, dass die vielen staatlichen Förderangebote für Start-ups auf einer einheitlichen Internetplattform gebündelt werden – ergänzt mit Informationen über die jungen Unternehmen als Best-Practice-Beispiele für Gründer einerseits, aber auch als Angebot an etablierte Unternehmen, die sich mit Start-ups vernetzen wollen. „Ein solches Portal ist angesichts der Vielzahl an Fördermitteln, Netzwerken, Angeboten für Büroräume und für die Unterstützung bei der Investoren- und Kooperationspartnersuche überfällig“, so Gaffal.


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