Letzte Aktualisierung: 05. Juni 2018

Pressemitteilung

Generationengerechte Finanzierung der Rente sicherstellen / Brossardt: „Konsequente Einhaltung des Äquivalenzprinzips“

05.06.2018 - München

Die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. begrüßt, dass die von der Bundesregierung einge-
setzte Rentenkommission „Verlässlicher Generationenvertrag“ am 6. Juni 2018 ihre Arbeit aufnimmt und sieht sie vor großen Herausforderungen. Die Kommission soll erarbeiten, wie die Altersvorsorge ab 2025 weiterentwickelt werden kann.

Durch die Dynamik des demografischen Wandels fürchtet vbw Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt um das Ziel einer verlässlichen und generationengerecht finanzierten Rente: „Immer mehr Menschen be-
ziehen Rente, aber immer weniger kommen für die Finanzierung der Beiträge auf. Trotz dieser Schieflage müssen Beitragssatzsteigerungen aber verhindert werden. Diese würden zu höheren Lohnzusatzkosten führen und sich so direkt negativ auf die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Deutschland sowie die Arbeitsplatzsicherheit auswirken. Gerade das ist im Sinne der Alterssicherung kontraproduktiv. Denn eine durchgängige Erwerbsbiografie ist der beste Schutz gegen Altersarmut.“

Um die Kosten gerecht zwischen den Generationen aufzuteilen, setzt die vbw auf die Einhaltung des Äquivalenzprinzips. Brossardt: „Rentenleistungen müssen auch in Zukunft in direktem Zusammenhang mit den eingezahlten Beiträgen stehen. Leistungsausweitungen, die diesem Grundsatz nicht folgen, müssen konsequent über Steuermittel finanziert werden. Aber auch hier gilt es maßzuhalten, um Investi-
tionen in die Zukunftsfähigkeit unseres Landes nicht zu gefährden. Die Rente mit 63 ist in diesem Zusam-
menhang ein kostspieliges Geschenk zu Lasten künftiger Generationen. Die Kosten hierfür belaufen sich auf jährlich 15,6 Milliarden Euro.“

Das dreisäulige Gesamtsystem der Alterssicherung muss gestärkt werden. „Neben der gesetzlichen Rentenversicherung müssen auch die private und die betriebliche Altersvorsorge in den Fokus genommen werden, um sie an die verändernden Rahmenbedingungen anzupassen und zu stärken“, so der vbw Hauptgeschäftsführer.


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Simon Peltzer

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