Letzte Aktualisierung: 27. April 2018

Pressemitteilung

Frühlingsstimmung auf dem bayerischen Arbeitsmarkt setzt sich fort / Brossardt: „Fachkräftesicherung ist große Herausforderung“

27.04.2018 - München

„Der bayerische Arbeitsmarkt ist weiterhin in guter Verfassung. Die Arbeitslosenquote von 2,9 Prozent im April liegt niedriger als im Vormonat (3,2 Prozent) und dem Vorjahresmonat (3,2 Prozent). Das ist der niedrigste Stand seit Langem. Genau wie das sonnige Aprilwetter der letzten Wochen ist der Arbeitsmarkt weiterhin klar auf Frühling eingestellt“, kommentierte der Hauptgeschäftsführer der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V., Bertram Brossardt, die heute vorgestellten April-Zahlen der Bundesagentur für Arbeit. „Bayern ist mit dem Rekordwert von knapp 5.516.700 Millionen sozialversicherungspflichti-
gen Jobs
weiterhin ein Magnet für Unternehmen und Arbeitnehmer. Besonders erfreulich ist, dass die Zahl der Jobsuchenden in den vergangenen drei Jahren im April stetig zurückgegangen ist“, so Brossardt weiter.

Die erfreuliche Arbeitsmarktentwicklung ist nach Überzeugung der vbw aber keine Selbstverständlichkeit. „Auch wenn die Konjunktur derzeit rund läuft, bleiben die großen politischen Unsicherheitsfaktoren, wie etwa der drohende Handelskonflikt mit den USA, weltweit bestehen. Mit Blick auf die deutsche Politik sehen wir gerade in der Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik enormen Handlungsbedarf. Wir müssen die Weichen der sozialen Sicherungssysteme so stellen, dass diese leistungsfähig und langfristig finanzier-
bar
sind. Nur so wird es gelingen, den Gesamtbeitragssatz zur Sozialversicherung dauerhaft unter 40 Prozent zu halten und den Faktor Arbeit nicht weiter zu verteuern“, so Brossardt.

Sorgen bereiten der bayerischen Wirtschaft auch die zunehmenden Fachkräfteengpässe: „Die Fachkräfte-
sicherung
ist kein Problem der Zukunft, sondern bereits heute eine große Herausforderung in vielen Berufen und Regionen. Ziel muss es sein, dass die Unternehmen jederzeit ihren Fachkräftebedarf decken können. Dazu muss ein ganzheitlicher Ansatz zur Fachkräftesicherung auf allen politischen Ebenen verfolgt werden. Wir müssen alle Potenziale nutzen“, mahnte Brossardt.


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Ulla Wolfshöfer

Presse / Öffentlichkeitsarbeit

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