Letzte Aktualisierung: 08. Dezember 2016

Pressemitteilung

Fortschritte bei der Breitband- und Mobilfunkversorgung in der Region / Fieber: „Schnelle Netze sind Basis, um Chancen der Digitalisierung zu nutzen“

08.12.2016 - Würzburg

Die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. hat in einer Studie und einer Umfrage untersucht, welche konkreten Anforderungen die Unternehmen im Freistaat und in der Region an die kabelgebundene und mobile Netzinfrastruktur haben. „Der Ausbau der digitalen Infrastruktur kommt in Bayern im bundesweiten Vergleich sehr gut voran. Die bayerischen Aktivitäten sind vorbildlich. International gesehen sind Deutschland und Bayern aber nur Mittelmaß. Wir brauchen noch mehr Tempo beim Ausbau von Funk- und Leitungsnetzen“, sagte Wolfgang Fieber, Vorstandsvorsitzender der vbw Bezirksgruppe Unterfranken.

Zur Ermittlung des Stands des Breitbandausbaus hat die vbw einen Next-Generation-Access-Index (NGA-Index) vorgestellt. Demnach sind noch 80 von rund 300 unterfränkischen Gemeinden besonders wenig befriedigend versorgt, was sich in einem NGA-Index von unter 50 von 100 möglichen Punkten widerspiegelt. Bis Ende 2017 wird diese Zahl auf 51 sinken. Auf der anderen Seite werden bis Ende des nächsten Jahres 119 Gemeinden in Unterfranken einen sehr guten Indexwert von mindestens 80 Punkten aufweisen, davon 60 sogar den Maximalwert von 100 Punkten. Bereits heute erreichen beispielsweise Würzburg, Aschaffenburg, Schweinfurt und Bad Kissingen den Maximalwert von 100 Punkten. Ein hohes Niveau weisen auch Kitzingen mit 98,8 und Marktheidenfeld mit 98,4 Punkten auf.

„Wir fordern, dass bei leitungsgebundenen Netzen bis 2020 flächendeckend Geschwindigkeiten von 100 Megabit pro Sekunde oder mehr zur Verfügung stehen – das brauchen unsere Unternehmen, um international wettbewerbsfähig zu bleiben. Die Netzausbaupolitik muss noch mehr auf die Umrüstung hin zum glasfaserbasierten Gigabitnetz ausgerichtet werden“, sagte Fieber.

Auch bei der Mobiltelefonie kommt Bayern gut voran. In Unterfranken bestehen jedoch noch etliche Funklöcher oder zu geringe Übertragungsleistungen. Diese häufen sich vor allem im Norden in der Region um Lohr am Main und um Mellrichstadt.

Die vbw begrüßt das vorgesehene Sofortprogramm zum Bau neuer oder zur Nachrüstung bestehender Mobilfunkmasten der Staatsminister Ilse Aigner und Markus Söder. „Das ist ein wichtiger erster Schritt. Ergänzend brauchen wir ein Mastenprogramm“, erklärte Fieber.

Axel Scheuering, Geschäftsführer der eology GmbH in Volkach, ergänzte aus Sicht seines Unternehmens: „Uns als hochspezialisiertem Online-Marketing-Spezialdienstleister, der sehr intensiv mit webbasierten Softwaretools arbeitet, macht häufig die unzureichende mobile Datennetzabdeckung zu schaffen. Unsere tägliche Arbeit könnte durch eine mobile Highspeed Netzabdeckung auf UMTS und LTE-Standard wesentlich effizienter sein.“


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Presse / Öffentlichkeitsarbeit

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