Letzte Aktualisierung: 29. März 2018

Pressemitteilung

Erfreuliche Zahlen vom Arbeitsmarkt: Unternehmen sind mit Jobaufbau in Vorleistung gegangen / Brossardt: „Diskussion über Hartz-Gesetze kontraproduktiv“

29.03.2018 - München

„Der deutliche Rückgang der Arbeitslosigkeit in Bayern ist erfreulich. Neben der üblichen Frühjahrsbe-
lebung hat die exzellente Performance unserer Unternehmen dazu beigetragen. Die Unternehmen stellen sich auf die Krisen in mehreren Weltregionen und Drohungen mit protektionistischen Maßnahmen wie aus den USA bestmöglich ein“, erklärte der Hauptgeschäftsführer der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V., Bertram Brossardt, anlässlich der heute von der Bundesagentur für Arbeit vorgestellten Arbeitslosenzahlen für März.

Besonders positiv sieht die vbw, dass die Arbeitslosigkeit in Bayern mit 3,2 Prozent nicht nur deutlich niedriger ist als im Vormonat (3,4 Prozent), sondern auch als im Vorjahresmonat (3,5 Prozent). „In weiten Teilen des Freistaats herrscht Vollbeschäftigung. Quoten von 1,4 Prozent wie in Eichstätt oder von 1,8 in Pfaffenhofen suchen europaweit ihresgleichen. Diese guten Zahlen belegen, dass die Einstellungsbereit-
schaft
der Unternehmen weiterhin hoch ist und der bayerische Arbeitsmarkt allen Beschäftigungsgruppen gute Chancen eröffnet“, so Brossardt.

Die vbw mahnt aber: „Die Unternehmen sind mit dem Beschäftigungsaufbau in Vorleistung gegangen. Die neue Bundesregierung muss diesen Vertrauensvorschuss mit Entscheidungen flankieren, die den Standort stärken. Mehrere angekündigte Gesetzesvorhaben laufen dem aber leider zuwider, zum Beispiel die geplante Einschränkung befristeter Beschäftigungsverhältnisse“, forderte Brossardt.

Die vbw hält in diesem Zusammenhang auch die Diskussion um die Hartz-Gesetze für verfehlt. „Statt Rufe nach noch mehr Umverteilung und Sozialpolitik laut werden zu lassen, muss die Bundesregierung die Wirtschaftspolitik wieder stärker in den Mittelpunkt rücken und so den Beschäftigungsaufbau mit stärken“, sagte Brossardt.


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