Letzte Aktualisierung: 07. Juni 2019

Pressemitteilung

Energiepreise sinken im Vergleich zum Vorquartal / Brossardt: „Niveau befindet sich aber über den Vorjahreswerten“

07.06.2019 - München

Der Energiepreisindex der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. ist im ersten Quartal 2019 um 7,1 Prozent gegenüber dem Vorquartal gesunken. Allerdings liegt der Energiepreisindex noch um 5,1 Prozent über dem Niveau des ersten Quartals 2018.

Der Primärenergieindex fiel im Auftaktquartal 2019 um neun Prozent gegenüber den Monaten Oktober bis Dezember 2018. Die Preise für Erdgas und Erdöl sanken im Vorquartalsvergleich, die Preise für Braunkohle zeigten leicht nach oben.

Der Sekundärenergieindex notierte im ersten Quartal um 5,1 Prozent unter dem Niveau des vierten Quartals 2018. Während sich Fernwärme verteuerte, gingen die Preise für Diesel und Flüssiggas spürbar zurück. Gegenüber Januar bis März 2018 kletterte der Index für Sekundärenergie um sechs Prozent. Der Strompreisindex, der im Sekundärenergie-Preisindex enthalten ist, sank im ersten Quartal 2019 um 2,4 Prozent. Das Preisniveau der Vorjahresperiode wurde dennoch um 6,1 Prozent überstiegen.

„Die Energiepreise sind zwar im ersten Quartal diesen Jahres gesunken. Das Niveau befindet sich aber über den Vorjahreswerten. Hohe Energiepreise sind eine Belastung für die Unternehmen und die Qualität des Standorts“, erklärte vbw Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt.


Durchschnittswerte vbw Energiepreisindex 2014 bis Q1 2019:

Jahr 2014 2015 2016 2017 2018 2019/Q1
Jahresdurchschnitt 116,5 95,5 86,6 96,2 101,6 112,3

In den vbw Energiepreisindex fließen insgesamt 14 Einzelpreisindikatoren zu neun unterschiedlichen Energiearten ein. Die Gewichtung der einzelnen Energiearten erfolgt entsprechend ihrem jeweiligen Verbrauch in Bayern.


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