Letzte Aktualisierung: 09. August 2019

Pressemitteilung

Energiepreise im Vergleich zum Vorquartal leicht gestiegen / Brossardt: „Brauchen international wettbewerbsfähige Strompreise“

09.08.2019 - München

Der Energiepreisindex der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. ist im zweiten Quartal 2019 gegenüber dem Vorquartal leicht gestiegen. Gegenüber dem zweiten Quartal 2018 sank der Energiepreisindex um 0,7 Prozent.

Der Primärenergie-Preisindex nahm im zweiten Quartal 2019 um 0,3 Prozent gegenüber den Monaten Januar bis März 2019 zu. Das Niveau des zweiten Quartals 2018 wurde jedoch um 3,8 Prozent unterschritten. Erdöl und Braunkohle verteuerten sich im Vorquartalsvergleich, die Preise für Steinkohle zeigten nach unten.

Der Sekundärenergie-Preisindex notierte in den Monaten April bis Juni 2019 um 0,5 Prozent über dem Niveau des ersten Quartals 2019. Gegenüber dem zweiten Jahresviertel 2018 stieg der Indikator um 2,7 Prozent.

Der Strompreisindex, der im Sekundärenergie-Preisindex enthalten ist, sank im zweiten Quartal 2019 um 0,5 Prozent. Das Preisniveau der Vorjahresperiode wurde aber um 3,8 Prozent übertroffen.

„Die Energiepreise im zweiten Quartal diesen Jahres sind zwar recht stabil gegenüber dem Vorquartal. Die dauerhaft hohen Strompreise sind aber eine Belastung für die Unternehmen und die Qualität des Standorts. Wir brauchen international wettbewerbsfähige Strompreise. Bayerische und deutsche Unternehmen zahlen europaweit einen der höchsten Strompreise“, erklärte vbw Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt.

Durchschnittswerte vbw Energiepreisindex Q2 2018 bis Q2 2019:

Q2/2018 Q3/2018 Q4/2018 Q1/2019 Q2/2019
113,6 119,6 121,0 112,3 112,8

In den vbw Energiepreisindex fließen insgesamt 14 Einzelpreisindikatoren zu neun unterschiedlichen Energiearten ein. Die Gewichtung der einzelnen Energiearten erfolgt entsprechend ihrem jeweiligen Verbrauch in Bayern. Weitere Erläuterungen zum vbw Energiepreisindex finden Sie unterwww.vbw-bayern.de/Energiepreisindex.


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