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    Letzte Aktualisierung: 22. April 2016

    Pressemitteilung

    Dritter deutsch-amerikanischer Datenschutztag in München / Brossardt: „Daten sind der Rohstoff des 21. Jahrhunderts – von gemeinsamen Spielregeln profitieren alle“

    22.04.2016 - München

    Die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. hat auf dem dritten deutsch-amerikanischen Datenschutztag die Bedeutung des Datenschutzes als Wirtschaftsfaktor in Zeiten der Digitalisierung betont. „Daten sind der Rohstoff des 21. Jahrhunderts. Bekommen wir das Thema Datenschutz nicht in den Griff, laufen wir Gefahr, Chancen der Digitalisierung zu verspielen. Daher brauchen wir gemeinsame Regeln beim Datenschutz. Davon profitieren alle“, sagte vbw Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt auf der gemeinsamen Veranstaltung der vbw mit dem US-General-konsulat in München und dem Bayerischen Landesamt für Datenschutzauf-sicht.

    Die vbw machte deutlich, dass das Thema Datenschutz gerade vor dem Hintergrund des intensiven Handels, den Bayern mit den USA betreibt, von enormer Bedeutung ist. Die Vereinigten Staaten sind der größte Exportmarkt für den Freistaat. 2015 lieferten bayerische Unternehmen Waren im Wert von rund 23 Milliarden Euro in die USA, das waren fast 13 Prozent aller Ausfuhren des Freistaats. Bei den bayerischen Importen liegen die USA an dritter Stelle. Der Freistaat bezog im letzten Jahr Waren und Dienstleistungen im Wert von 12 Milliarden Euro aus den USA.

    Die vbw forderte, dass die Unsicherheit für die Unternehmen, die durch die Aufhebung des Safe-Harbor-Abkommens durch den Europäischen Gerichtshof entstanden ist, so schnell wie möglich beendet wird. Sie begrüßte daher das von der EU-Kommission vorgestellte „EU-US Privacy Shield“. „Die Unternehmen brauchen verlässliche Regeln für einen Datentransfer in die USA. Wichtig ist natürlich, dass die Datenschutzrechte der EU-Bürger auch in den USA gewahrt und Rechtsschutzinstrumente eingeführt werden“, sagte Brossardt.

    In der ab 2018 geltenden EU-Datenschutzgrundverordnung sieht die vbw eine „Revolution“. „Wer seine Dienste in der EU anbietet, für den gelten künftig einheitliche Datenschutzstandards, unabhängig vom Sitz des Unternehmens. Aus Sicht der Wirtschaft ist das überfällig. Damit wird endlich der gesetzliche Flickenteppich beim Datenschutz beendet“, sagte Brossardt.


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