Letzte Aktualisierung: 24. März 2017

Pressemitteilung

Deutsche und bayerische Wirtschaft wachsen ordentlich / Brossardt: „Investitionszurückhaltung im Inland ist konjunkturelle Achillesferse“

24.03.2017 - München

Die bayerische und die deutsche Wirtschaft sind allen Risiken und Unwägbarkeiten zum Trotz in den vergangenen Monaten ordentlich gewachsen. Das zeigt der aktuelle Report „Konjunkturradar Inland“ der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V., der die wichtigsten konjunkturellen Kennzahlen zusammenfasst und einordnet.

Bundesweit hat sich die Dynamik zum Jahresende 2016 etwas beschleunigt. In Bayern war die Entwicklung differenziert: Die Industrieproduktion ging im Schlussquartal 2016 leicht zurück, das Baugewerbe und der Einzelhandel konnten dagegen ein Plus verzeichnen. Beide Branchen profitieren von der unverändert guten Konsumkonjunktur. Das Industriegeschäft wird durch die anhaltende Investitions-schwäche im Inland und die außenwirtschaftlichen Unsicherheiten gebremst. Die Investitionszurück-haltung im Inland ist die konjunkturelle Achillesferse“, erklärt vbw Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt und appelliert an die Politik: „Ohne verlässliche wirtschaftspolitische Rahmenbedingungen, die den Unternehmen Freiheit und Flexibilität gewähren, wird deren Investitionszurückhaltung nicht überwunden werden können. Umso unverständlicher sind die SPD-Pläne, die Agenda 2010 zurücknehmen zu wollen. Das würde die wirtschaftliche Entwicklung und die Beschäftigungserfolge der vergangenen Jahre gefährden.“

Aktuell ist die Lage auf dem Arbeitsmarkt gut: Die Beschäftigtenzahl steigt auf immer neue Höchststände und die Zahl der Arbeitslosen geht kontinuierlich zurück. Das „vbw Konjunkturradar Inland“ zeigt, dass sich dies in den kommenden Monaten fortsetzen wird.

„Die Stimmung in den bayerischen Unternehmen ist gut. Das ifo-Geschäftsklima für die gewerbliche Wirtschaft im Freistaat ist im Herbst 2016 deutlich gestiegen und konnte sich zum Jahresbeginn 2017 auf diesem Niveau halten. Und die industriellen Auftragseingänge lassen erwarten, dass die Produktion auch in den kommenden Monaten steigt“, fasst Brossardt zusammen.

Das „vbw Konjunkturradar Inland“ erscheint quartalsweise und ist abrufbar unter:


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Ansprechpartner
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Dirk Strittmatter

Presse / Öffentlichkeitsarbeit

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