Letzte Aktualisierung: 03. Dezember 2019

Pressemitteilung

Dekarbonisierung der Wirtschaft durch Bionik voranbringen / Fieber: „Bayern stärker auf Bionik fokussiert als der globale Durchschnitt“

03.12.2019 - Würzburg

Das 41. Forum für Zukunftsfragen der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. widmete sich der „Bionik: Die Natur als Vorbild für die Technik“. Wolfgang Fieber, Vorstandsvorsitzender der vbw Bezirksgruppe Unterfranken zeigte auf, wie eine Imitation der Natur helfen kann, energieaufwendige Prozesse zu dekarbonisieren und damit bestimmte Materialien klimaverträglich herzustellen: „Die Natur entwickelt oft Lösungen, die ganz ohne den Einsatz fossiler Brennstoffe auskommen. Diese müssen wir erkennen und analysieren, um energieintensive Prozesse, zum Beispiel in der Stahlproduktion oder bei chemischen Verfahren, klimaverträglicher zu machen.“

Fieber verwies darauf, dass wir in Deutschland und Bayern zum Beispiel bei den Mensch-Maschine-Interaktionstechnologien stärker auf Bionik fokussiert sind als der globale Durchschnitt. „Dieses Potenzial gilt es weiter auszuschöpfen“, sagte der vbw Bezirksgruppenvorsitzende.

Bei der Veranstaltung erläuterte unter anderem Dr. Eva Gebauer, Leiterin des Bionicums Nürnberg, wie die Technik von der Natur lernen kann. Prof. Dr. Robert Weidner, Leiter des Forschungsprojekts smartASSIST, referierte über die Ergebnisse seiner Forschung im Bereich der Mensch-Technik-Interaktion. Prof. Dr. Rüdiger Hornfeck, Leiter des 3D-Visualisierungszentrums der Technischen Hochschule Nürnberg, erklärte schließlich, welche Rolle Spinnenbeine für die Entwicklung von Robotern spielen.


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