Letzte Aktualisierung: 03. Februar 2017

Pressemitteilung

Pressemitteilung zum neuen „vbw Konjunkturradar Ausland“ / Brossardt: Weltwirtschaftliche Entwicklung weiterhin verhalten, Dynamik aber etwas erhöht

03.02.2017 - München

Die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. veröffentlicht ab sofort quartalsweise das „vbw Konjunkturradar Ausland“ und informiert damit über die wirtschaftliche Lage und die Perspektiven auf wichtigen Auslandsmärkten der bayerischen Wirtschaft. Der Report berichtet über die Konjunktur in Europa, in den USA, in Japan und Südkorea sowie in wichtigen Schwellenländern.

„Die weltwirtschaftliche Entwicklung ist weiterhin verhalten, aber die Dynamik hat sich etwas erhöht“, fasst vbw Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt die aktuelle Analyse zusammen. Nachdem sowohl der Welthandel als auch die globale Produktion im zweiten Quartal 2016 rückläufig waren, sind sie im dritten Jahresviertel wieder um 0,6 beziehungsweise 0,4 Prozent gestiegen.

„Die europäische Wirtschaft ist im dritten Quartal 2016 stabil gewachsen, die Arbeitslosigkeit konnte weiter abgebaut werden. Nachdem die Industrieproduktion im zweiten Quartal rückläufig war, konnte sie
im dritten Jahresviertel wieder etwas zulegen“, so Brossardt. In den USA hat sich die konjunkturelle Dynamik beschleunigt. Das BIP stieg im dritten Quartal 2016 gegenüber dem Vorquartal um 0,9 Prozent. Positive Wachstumsimpulse gingen einerseits vom privaten Konsum aus, der im dritten Quartal um 0,7 Prozent stieg. Die staatlichen Konsumausgaben wurden um 0,4 Prozent gegenüber dem Vorquartal ausgeweitet. Der Außenhandel trug ebenfalls zum Wachstum bei. Die Wachstumsraten in Japan und Südkorea fielen im dritten Quartal 2016 etwas niedriger aus als im Vorquartal.

Differenziert ist die Entwicklung in den Schwellenländern. Während China und Indien ein robustes Wachstum verzeichnen, verharrt Brasilien in der Rezession und muss einen massiven Anstieg der Arbeitslosigkeit verzeichnen. „Nach dem Putschversuch und den anschließenden politischen Unruhen ist das türkische BIP im dritten Quartal 2016 massiv um 5 Prozentpunkte gegenüber dem Vorquartal eingebrochen. Abzuwarten bleibt, welcher Anteil des Einbruchs ein Einmaleffekt infolge der Geschehnisse
im Juli ist und in welchem Ausmaß die türkische Wirtschaft dauerhaft unter der politischen Krise leidet“, erklärt Brossardt.

Das Konjunkturradar Ausland ist abrufbar unter:


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Dirk Strittmatter

Presse / Öffentlichkeitsarbeit

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