Letzte Aktualisierung: 09. Mai 2016

Pressemitteilung

Brossardt: „Schwellenländer bieten Unternehmen große Potenziale“ / Neue vbw Studie „Perspektiven auf Potenzialmärkten“

09.05.2016 - München

„60 Prozent des bayerischen Industrieumsatzes werden im Ausland erzielt. Das Erschließen von Auslandsmärkten ist gerade angesichts des internationalen Wettbewerbsdrucks für unsere Unternehmen ein wichtiger Baustein, um zusätzliche Nachfrage zu schaffen und so wirtschaftlich erfolgreich zu sein“, erklärt Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. „Wir unterstützen die bayerischen Unternehmen dabei mit der Studie ‚Perspektiven auf Potenzialmärkten‘, die die Roland Berger Holding GmbH im Auftrag der vbw erstellt hat.“ Darin werden 15 ausgewählte Schwellenländer – von Ägypten über die „BRIC“-Staaten bis zu Vietnam – untersucht und ihre wichtigsten Kennzahlen vorgestellt. Die Untersuchung zeigt das große Wachstumspotenzial vieler Schwellenländer: So wird für Indien ein mittelfristiges Wachstum von 7,5 Prozent pro Jahr prognostiziert, für Indonesien werden 6 Prozent erwartet und für die Philippinen 6,5 Prozent. Deutschland ist laut der Studie etwa Indonesiens drittwichtigster Lieferant im Maschinen- und Anlagenbau; ein Viertel aller eingeführten Nahrungsmittel- und Verpackungsmaschinen kommt aus Deutschland.

„Die aufstrebenden Schwellenländer haben einen hohen Investitionsbedarf, der nur mit Importen gedeckt werden kann. Gerade für das Produktportfolio bayerischer Firmen gibt es hier gute Chancen“, so Brossardt. „Von den derzeitigen Schwächen in einigen Schwellenländern sollte man sich nicht entmutigen lassen, sondern überlegen, ob sich nicht gerade jetzt antizyklisches Handeln lohnt.“ Die vbw empfiehlt Unternehmen, nicht nur auf die großen Schwellenländer zu setzen. „Die momentane Verlangsamung des Wachstums in China und die Probleme in Russland und Brasilien können Anlass sein, sich auch andere, weniger im Fokus stehende Märkte zu erschließen. Für Vietnam wird beispielsweise ein mittelfristiges jährliches Wachstum von 6 Prozent prognostiziert, für Nigeria 4,7 Prozent und für Kolumbien 4 Prozent“, betont Brossardt.

„Information ist die Grundvoraussetzung für die Erschließung neuer Märkte. In der Studie sind die grundlegenden Informationen zusammengestellt, die bayerischen Unternehmen eine erste Beurteilung der wirtschaftlichen Perspektiven ermöglichen“, so Brossardt. Der Fokus der Untersuchung liegt auf den für die bayerische Wirtschaft besonders wichtigen Branchen Fahrzeugbau, Maschinen- und Anlagenbau, Chemie/Kunststoffe/Pharmazie sowie Elektrotechnik.


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