Letzte Aktualisierung: 11. August 2016

Pressemitteilung

Brasilien: vbw hofft auf Rückkehr zu früherer Exportdynamik / Brossardt: „Schwellenländer wichtig für bayerische Wirtschaft“

11.08.2016 - München

Anlässlich der Olympischen Spiele in Brasilien hat die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. auf die große Bedeutung der Schwellenländer für die bayerische Wirtschaft hingewiesen. „Gut ein Drittel der Ausfuhren aus dem Freistaat gehen in Schwellenländer, elf Prozent allein in die BRIC-Staaten, also Brasilien, Russland, Indien und China. Der größte Teil der BRIC-Exporte entfällt auf China. Brasilien lag 2015 nur auf Platz 26 der wichtigsten Exportmärkte Bayerns. Nach dem politischen Wechsel hoffen wir auf eine Stabilisierung, eine Verbesserung der wirtschaftlichen Lage und eine Rückkehr zur früheren Dynamik. Zudem bringen die Olympischen Spiele Impulse für die wirtschaftliche Entwicklung“, erklärt vbw Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt.

Laut vbw sind die wirtschaftlichen Verflechtungen zwischen dem Freistaat und Brasilien eng. Brossardt: „Mehr als 1.000 bayerische Unternehmen pflegen Geschäftsbeziehungen mit Brasilien, mehr als 600 sind mit Produktionsstätten, Niederlassungen oder Vertretungen vor Ort aktiv.“ Bis zur jüngsten Wirtschaftskrise in Brasilien waren die Exporte Bayerns dorthin zwischen 2005 und 2013 überdurchschnittlich um 127 Prozent gestiegen. Die ausgeführten Güter umfassen vor allem Maschinen, Kraftwagen und Kfz-Teile, Datenverarbeitungsgeräte, elektrische Ausrüstungen sowie elektronische und chemische Erzeugnisse. „In den letzten drei Jahren mussten wir zweistellige Rückgänge bei den Exporten nach Brasilien verbuchen“, so Brossardt.


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