Letzte Aktualisierung: 30. August 2016

Pressemitteilung

Big-Data-Forschungsstandort stärken und Leuchtturmprojekte umsetzen / Gaffal: „Aus- und Weiterbildung muss Big-Data-Wissen vermitteln“

30.08.2016 - München

Auf Basis der Studie der vbw – Vereinigung der Baye­rischen Wirtschaft e. V. „Big Data im Freistaat Bayern – Chancen und Heraus­forderungen“ hat der Zukunftsrat der Bayerischen Wirtschaft konkrete Hand­lungsempfehlungen formuliert, wie der Freistaat die großen Potenziale im Bereich Big Data bestmöglich nutzen kann. Diese umfassen strategische Empfehlungen, Empfehlungen für Unternehmen, für den Standort Bayern und die Gestaltung des Rechtsrahmens.

„Der Erfolg von Big Data im Freistaat ist auch von wichtigen Weichenstellun­gen in der Standortpolitik abhängig“, betont Alfred Gaffal, vbw Präsident und Vorsitzender des Zukunftsrats. Das Gremium empfiehlt, den Forschungs­standort nachhaltig zu stärken und eine Forschungsagenda für Big Data zu entwickeln. „Vorhandene Forschungseinrichtungen müssen um entsprechende Schwerpunkte erweitert werden. Außerdem muss die Neu- und Weiterentwick­lung von Big-Data-Lösungen bei der Technologieförderung des Freistaats noch stärker berücksichtigt werden“, fordert Gaffal.

Um bayerischen Unternehmen den Nutzen von Big-Data-Anwendungen auf­zuzeigen, empfiehlt der Zukunftsrat der Staatsregierung Leuchtturmprojekte in allen Schlüsseltechnologien umzusetzen und den Wissenstransfer zu för­dern. Gaffal: „Eine zentrale Aufgabe ist zudem die Sicherung des Fachkräfte­nachwuchses. Die Aus- und Weiterbildung muss verstärkt Big-Data-Wissen vermitteln. Das gilt für technisches, betriebswissenschaftliches und auch recht­liches Know-how. Dazu ist unter anderem die Weiterentwicklung von Studien­gängen wie Data Scientist oder Data Analyst nötig.“

Eine weitere Empfehlung des Zukunftsrats für den Standort Bayern betrifft die Nutzung von Informationen, die von der öffentlichen Hand erhoben werden: „Open Data ist eine wichtige Grundlage für den künftigen Erfolg von Big-Data-Technologien im Freistaat. Die Daten, die aus Steuermitteln zusammenge­tragen werden und nicht personenbezogen sind, müssen allen ohne Verzöge­rung zur Verfügung stehen. So sollten beispielsweise Geodaten, statistisches Material oder Verkehrsinformationen frei zugänglich sein. Dieser Schritt kann die Entwicklung neuer Geschäftsmodelle und auch die Gründung von Unter­nehmen mit innovativen Big-Data-Anwendungen unterstützen“, so Gaffal.


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