Letzte Aktualisierung: 30. Dezember 2016

Pressemitteilung

Bayern im Vergleich der größten deutschen Länder auf Spitzenplatz / Brossardt: „Unternehmen finden hier eine vorteilhafte Ausgangslage“

30.12.2016 - München

Vergleicht man die vier größten bundesdeutschen Länder – Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Baden-Württemberg und Bayern – belegt der Freistaat bei drei von vier wichtigen Kennzahlen den ersten Platz. Darauf weist die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. hin.

Nimmt man die Entwicklung des Brutto-Inlandsprodukts (BIP) von 2000 bis 2015, belegt Bayern nach Zahlen des Instituts der deutschen Wirtschaft im Vierländer-Vergleich den ersten Platz: Das BIP ist in diesem Zeitraum im Durchschnitt um fast 1,9 Prozent pro Jahr gestiegen – NRW kann im Vergleich dazu nur mit durchschnittlich knapp einem Prozent aufwarten.

„Auch beim Arbeitsmarkt ist der Freistaat vorne: Die Arbeitslosenquote lag im November 2016 in Bayern bei 3,2 Prozent, unter der von Baden-Württemberg (3,6 Prozent), Niedersachsen (5,7 Prozent) und Nordrhein-Westfalen (7,4 Prozent)“, erklärt vbw Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt.

Bayern hat aufgrund der guten wirtschaftlichen Entwicklung außerdem die solidesten Staatsfinanzen: Legt man die Schulden von Land und Kommunen pro Kopf um, liegt Bayern mit 2.777 Euro am unteren Ende im Vergleich der vier größten Länder. Mit bereits mehr als doppelt so hohen Staatsschulden pro Einwohner folgt Baden-Württemberg (5.717 Euro). Niedersachsen hat sich mit 9.332 Euro pro Kopf verschuldet und NRW mit 13.576 Euro.

Bei Unternehmensinsolvenzen belegt Bayern im Vergleich mit 5,1 Insolvenzen je 1.000 Unternehmen im Durchschnitt der Jahre 2013 bis 2015 Platz zwei. Baden-Württemberg hat mit 4,2 den niedrigsten Wert, NRW mit 11,9 den höchsten. „Wichtig ist auch: betroffene Arbeitnehmer haben in Bayern beste Chancen auf einen neuen Arbeitsplatz“, betont Brossardt.

„Die Zahlen zeigen: Bayern steht gut da. Unsere Unternehmen finden hier eine vorteilhafte Ausgangslage vor und können so Arbeitsplätze schaffen und zu einem guten BIP-Wachstum beitragen“, betont Brossardt. „Damit das so bleibt, brauchen wir in Bayern und Deutschland weiterhin wirtschaftsfreundliche Rahmenbedingungen, für die auch im Bund gesorgt werden muss.“


Drucken
Ansprechpartner
Ansprechpartner

Dirk Strittmatter

Presse / Öffentlichkeitsarbeit

+49 (0)89-551 78-376
Dirk Strittmatter
Content Sharing
Bitte loggen Sie sich ein, um den Einbettungs-Code für diese Seite zu erhalten.
nach oben