Letzte Aktualisierung: 17. August 2016

Pressemitteilung

Bayern bleibt internationaler Spitzenstandort, Vorsprung schmilzt leicht / Brossardt: „Warnsignale ernst nehmen“

17.08.2016 - München

Im internationalen Vergleich der Industriestandorte kann sich Bayern auf dem zweiten Platz behaupten – der Vorsprung gegenüber den Wettbewerbern schmilzt leicht. Das hat die neue Studie „Industrielle Standortqualität Bayerns im internationalen Vergleich“ der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. ergeben, die in ihrem Auftrag von der IW Consult GmbH durchgeführt wurde. Deutschland belegt dabei Platz vier.

„Der Freistaat punktet im internationalen Vergleich besonders in den Bereichen ‚Staat‘, also beispielsweise einer effizienten Regierung, ‚Wissen‘, etwa bei Patentaktivitäten, und ‚Markt‘, darunter fällt unter anderem die Offenheit der Volkswirtschaft. Bayern erreicht das beste Innovationsumfeld aller unter-suchten Länder“, erklärt vbw Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt und ergänzt: „Der Erfolg des Freistaats basiert vor allem auf seiner starken Industrie. Ihr Gewicht hat in den vergangenen Jahren weiter zugenommen. Wir sehen aber Warnsignale, die wir ernst nehmen müssen. Zwar liegt Bayern im Gesamtranking nach wie vor auf Platz zwei, aber der Abstand zur erstplatzierten Schweiz hat sich um 1,6 Punkte vergrößert und der Vorsprung zum Drittplatzierten, den USA, ist um 1,7 Punkte geschrumpft. Gleichzeitig sehen wir, dass die Schwellenländer langsam aber stetig aufholen.“ Im internationalen Vergleich schneidet Bayern schlecht bei den Kosten ab: Hohe Arbeits-, Export- und Treibstoffkosten sorgen im Teilranking für Platz 38, Malaysia liegt hier auf Platz eins, Polen auf Platz sieben.

„Der Freistaat punktet im internationalen Vergleich besonders in den Bereichen ‚Staat‘, also beispielsweise einer effizienten Regierung, ‚Wissen‘, etwa bei Patentaktivitäten, und ‚Markt‘, darunter fällt unter anderem die Offenheit der Volkswirtschaft. Bayern erreicht das beste Innovationsumfeld aller unter-suchten Länder“, erklärt vbw Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt und ergänzt: „Der Erfolg des Freistaats basiert vor allem auf seiner starken Industrie. Ihr Gewicht hat in den vergangenen Jahren weiter zugenommen. Wir sehen aber Warnsignale, die wir ernst nehmen müssen. Zwar liegt Bayern im Gesamtranking nach wie vor auf Platz zwei, aber der Abstand zur erstplatzierten Schweiz hat sich um 1,6 Punkte vergrößert und der Vorsprung zum Drittplatzierten, den USA, ist um 1,7 Punkte geschrumpft. Gleichzeitig sehen wir, dass die Schwellenländer langsam aber stetig aufholen.“ Im internationalen Vergleich schneidet Bayern schlecht bei den Kosten ab: Hohe Arbeits-, Export- und Treibstoffkosten sorgen im Teilranking für Platz 38, Malaysia liegt hier auf Platz eins, Polen auf Platz sieben.

Tabelle: Gesamtranking Standortqualität Top 10:


Rang

Land

Punkte

Bedeutendste Stärken

1

Schweiz

138,1

Wissen, Markt

2

Bayern

135,0

Staat, Markt, Wissen

3

USA

133,6

Infrastruktur, Ressourcen

4

Deutschland

132,2

Infrastruktur, Wissen, Markt

5

Niederlande

131,1

Staat, Infrastruktur

6

Dänemark

129,5

Staat, Wissen

7

Japan

129,2

Wissen, Markt

8

Neuseeland

129,1

Ressourcen, Kosten

9

Kanada

128,2

Ressourcen, Staat

10

Norwegen

127,7

Infrastruktur, Wissen

Mittelwert (45 Länder)

100,0





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