Letzte Aktualisierung: 23. August 2019

Pressemitteilung

Bayern auf Platz zwei / Brossardt: „Verbesserung der Standortbedingungen ist Daueraufgabe“

23.08.2019 - München

Im internationalen Vergleich von 45 Industriestandorten belegt der Freistaat den zweitenPlatz. Das hat das aktuelle Standort-Ranking der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. ergeben. Die Studie wurde von der IW Consult GmbH erstellt. Anhand von 61 Einzelindikatoren wird die Standortqualität Bayerns mit den 45 wichtigsten Wettbewerber-Ländern verglichen. Lediglich die USA bieten demnach bessere Standort-Bedingungen als Bayern, auf Platz drei folgt die Schweiz, auf Platz vier kommt Schweden, Deutschland folgt auf Platz fünf. Im vergangenen Jahr lag Bayern auf Platz vier und im Jahr davor auf Platz zwei.

Die größtenStärken hat der Freistaat in den Bereichen Markt (Industrie-Dienstleistungsverbund, Unternehmenscluster, breite Wertschöpfungskette) und Staat (Ordnungsrahmen). Auch in den Bereichen Infrastruktur, Wissen und Ressourcen belegt der Freistaat jeweils Plätze in den Top 10. „Allerdings ist die Kostenentwicklung für Bayern ein massiver Nachteil. Hohe Steuern und Arbeitskosten belasten unseren Standort. Wir liegen hier lediglich auf dem 40. Platz. Wir müssen die Wettbewerbsfähigkeit unseres Industriestandorts gerade im Kostenbereich endlich stärker in den Fokus nehmen. Die Verbesserung der Qualität unserer Standortbedingungen ist eine Daueraufgabe“, betont vbw Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt.

Die Studie hat auch untersucht, wie aktiv einzelne Länder auf den wichtigsten Exportmärkten Bayerns sind und dadurch eine hohe Wettbewerbsintensität mit dem Freistaat aufweisen. Von diesen Ländern stehen vor allem die USA, Kanada und Japan im Blickpunkt, da diese zudem eine hohe Standortqualität aufweisen und somit zu den größtenKonkurrenten des Freistaats gehören. „Unsere stärksten Wettbewerber sind aktuell noch traditionelle Industrieländer. Aber Wirtschaftsnationen wie China stellen eine große Herausforderung dar. Das Land hat die größte Wettbewerbsintensität mit Bayern und holt bei der Standortqualität stark auf. Wir dürfen uns daher auf dem Erreichten nicht ausruhen und müssen Schwächen ab- und Stärken ausbauen“, kommentiert Brossardt.


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